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6,61 Prozent mehr Haushaltsmittel durch leistungsbedingte Kriterien für den Ausbau von Lehre, Forschung und Infrastrukt

18.01.2010 - (idw) Technische Hochschule Wildau [FH]

Die Technische Hochschule Wildau konnte im Jahr 2009 ihre führende Position im Wettbewerb der Universitäten und Hochschulen des Landes Brandenburg weiter festigen. Aufgrund ihrer außerordentlich guten Ergebnisse in Lehre, Forschung und Organisation erhält sie vom Land in diesem Jahr deutlich mehr Haushaltsmittel, insgesamt plus 6,61 Prozent. Dies ist die höchste Steigerungsrate seit Einführung der leistungsbezogenen Mittelzuweisung an die Hochschulen des Landes vor sieben Jahren. Damit stehen der TH Wildau für Personal, Infrastrukturausbau sowie angewandte Forschung und Entwicklung ohne Drittmittel im Jahr 2010 insgesamt ca. 12,2 Millionen Euro zur Verfügung. Zuzüglich der längst notwendig gewordene Angleichung der Gehälter und Bezüge an das West-Niveau, welche mit dem 1. Januar 2010 für die Landesbedienstete in Brandenburg gilt, steigt der Haushalt der Hochschule insgesamt sogar um 11,9 Prozent. "Wir erhalten nunmehr bereits das siebten Jahre in Folge zusätzliche Mittel in beträchtlichem Umfang allein durch die hervorragende Arbeit unserer Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studentinnen und Studenten", freut sich TH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári. "Seit der Einführung dieses Verteilungssystems 2003 konnten wir unseren Haushalt leistungsbedingt um insgesamt 30,67 Prozent, also fast ein Drittel, steigern. Der Haushalt ist insgesamt im Vergleich zu 2003 um 59,7 % gestiegen. Zur vollständigen leistungsgerechten Mittelzuweisung nach dem geltenden Mittelverteilungsmodell fehlen noch etwa eine Viertelmillion Euro."
Die zusätzlichen Mittel werden vor allem in die Ausstattung der Labore, Seminar- und Arbeitsräume sowie in modernste Technologien und Infrastrukturen investiert. Damit gehört die TH Wildau aktuell zu den bestausgestatteten Hochschulen in Deutschland.
Eine wichtige Komponente im Haushalt der Wildauer Hochschule ist auch die so genannte "Zielvereinbarung", die Mitte Dezember mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg für die Jahre 2010 bis 2012 vereinbart wurde. Eingesetzt werden diese Mittel unter anderem für die Erhöhung der Studien- und Lebensqualität, die Intensivierung von Existenzgründungen, den Ausbau von Kooperationsbeziehungen mit mittelständischen Unternehmen und von Forschungsnetzwerken.
"Leistung zahlt sich für uns aus", so Prof. Ungvári. "Deshalb werden wir auch im Jahr 2010 alles tun, um unsere Spitzenpositionen in Lehre, angewandter Forschung und Lebensqualität trotz eines verschärften regionalen, nationalen und internationalen Standortwettbewerbs weiter auszubauen."
Weitere Informationen: http://www.th-wildau.de
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