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Schnell und praxisorientiert zum Abschluss: Erster Informatik-Bachelor an der FernUniversität

27.06.2003 - (idw) FernUniversität in Hagen

Über seinen ersten Bachelor of Science freut sich der Fachbereich Informatik der FernUniversität in Hagen: Martin Kluge aus München erhielt die Urkunde von Prorektor Prof. Dr. Uwe Schimank in Vertretung des Rektors überreicht. Dieser erfolgreiche Studiengang, den rund ein Drittel der Informatik-Studierenden wählt, wird seit dem Wintersemester 1999/2000 angeboten (außerdem gibt es u. a. einen Diplom-Studiengang Informatik). Vollzeitstudierende können ihn bereits nach drei Studienjahren (120 SWS) abschließen. Im europäischen Ausland ist der B.Sc.-Studiengang Informatik weit verbreitet, während die FernUniversität ihn als eine der ersten Universitäten in Deutschland einführte.

Neben praxisrelevanten Kenntnissen und Fähigkeiten aus der Informatik vermittelt das Studium Schlüsselqualifikationen in Team- und Kommunikationsfähigkeit, Kenntnisse im Informationsmanagement und rechtlichem Basiswissen. Ein integriertes Nebenfach verbessert persönliche Kompetenzen durch Kurse aus den Bereichen Arbeits- und Organisationspsychologie, Rechtswissenschaft, Technisches Englisch und IT-Management.

Martin Kluge gehört zu den 40 Prozent FernUni-Studierenden, die bereits einmal ein Studium erfolgreich beendet haben: Bereits vor zehn Jahren erwarb er ein Theologie-Diplom. Danach war er wie 80 Prozent der Fernstudierenden berufstätig, und zwar erzieherisch und betreuend bei einer der Diakonie angeschlossenen Einrichtung für behinderte Menschen. Hinzu kamen Aufgaben aus einem ganz anderen Gebiet: aus der EDV. Um in diesem vielseitigen Bereich eine solide Wissensgrundlage zu erhalten und seine beruflichen Aufstiegschancen zu verbessern, nahm Martin Kluge 1998 ein Diplom-Informatik-Studium an der FernUniversität auf, wechselte wechselte 1999 in den neu angebotenen B.Sc.-Studiengang: "Er war kürzer und praxisorientierter - das kam mir besonders entgegen." Erleichtert wurde ihm das Studieren durch seinen zweijährigen Erziehungsurlaub ab 1998 ebenso wie durch die flexiblen Arbeitszeiten, die sein Arbeitgeber ermöglichte. Das war sehr vorteilhaft, denn "das Studium war schwerer als gedacht, die anspruchsvollen Inhalte haben vollen Einsatz gefordert." Rückblickend sieht der 37-jährige auch die Belastung für die Familie: "Meine Frau hat mit studiert." Dennoch ist für ihn klar: "Toll, dass es ein solches Angebot gibt."

Das sieht auch der Arbeitgeber, das Heilpädagogische Centrum Augustinum München, so: "Die Augustinum-Gruppe zählt zu den führenden sozialen Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Unsere rund 4.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen nicht nur fachlich topfit und einsatzfreudig sein, sondern auch unter hoher Belastung selbstständig und im Team arbeiten können. Das Universitäts-Fernstudium hat es Herrn Kluge ermöglicht, praktische Arbeit und Wissenserwerb zusammenfließen zu lassen. Wir können Beschäftigten, die etwas für sich und ihre berufliche Zukunft unternehmen wollen, daher empfehlen, sich über die Angebote der FernUniversität zu informieren."

Weitere Informationen zum Bachelor-Studiengang:
http://www.fernuni-hagen.de/Studienangebote/03stangeb_inform.html#modell_bachelor
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