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Was wollte die Hartz-Kommission? - Sonntagsvorlesung "Potsdamer Köpfe" am 6. Juli 2003

28.06.2003 - (idw) Universität Potsdam

Was wollte die Hartz-Kommission?
Sonntagsvorlesung "Potsdamer Köpfe" am 6. Juli 2003

Am 6. Juli 2003 wird die Reihe der Sonntagsvorlesungen "Potsdamer Köpfe" fortgesetzt. Dann spricht Prof. Dr. Werner Jann von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Potsdam und damals eines von zwei wissenschaftlichen Mitgliedern der so genannten Hartz-Kommission, zum Thema: "Was wollte die Hartz-Kommission und was wird daraus?".
Am 22. Februar des letzten Jahres hatte die Bundesregierung eine Kommission "Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt" einberufen, die nach ihrem Vorsitzenden, dem Personalvorstand von VW als "Hartz-Kommission" bekannt geworden ist. Die im August des letzten Jahres vorgelegten Empfehlungen der Kommission werden seitdem in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft überaus kontrovers diskutiert, obwohl im Detail oft gar nicht bekannt ist, was die Kommission eigentlich vorgeschlagen hat und was sie mit diesen Vorschlägen erreichen will. Gleichwohl hatten und haben die Vorschläge der Kommission erheblichen Einfluss sowohl auf die aktuelle Reformdebatte wie auch auf die Gesetzesvorhaben der Bundesregierung. Die Vorlesung will "aus erster Hand" einen Einblick in die Grundüberlegungen und konkreten Vorschläge der Kommission liefern. Behandelt werden Entstehungsgründe und Arbeitsweise der Kommission und die in insgesamt 13 Modulen zusammengefassten Empfehlungen. Dabei wird auch diskutiert, inwieweit diese Vorschläge bisher umgesetzt werden konnten beziehungsweise was eine schnelle und adäquate Umsetzung möglicherweise verhindert.
Werner Jann wurde 1950 in Hamburg geboren und hat nach dem Abitur in Kopenhagen Politikwissenschaft, Mathematik und Ökonomie in Berlin und Edinburgh studiert. Nach der Promotion an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer und verschiedenen Auslandsaufenthalten - unter anderem Fellow am Kongress der Vereinigten Staaten in Washington D.C. und Forschungsstipendiat an der University of California, Berkeley - und der Habilitation wiederum in Speyer, war er 1989 bis 1993 Leiter der "Denkfabrik Schleswig-Holstein" in der Staatskanzlei Kiel. Er ist aktiv in verschiedenen politikberatenden Kommissionen und Funktionen insbesondere im Bereich der Regierungs- und Verwaltungsreformm tätig, unter anderem als Mitglied des "Committee of Experts on Public Administration" der Vereinten Nationen in New York und als Präsident der "European Group of Public Administration (EGPA)" in Brüssel. Werner Jann ist seit 1993 Professor für Politikwissenschaft, Verwaltung und Organisation an der Universität Potsdam.
Hinweis an die Redaktionen:
Zeit der Sonntagsvorlesung: 6. Juli 2003, 11.00 Uhr
Ort der Sonntagsvorlesung: Altes Rathaus, Am Alten Markt, 14467 Potsdam
Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Für weitere Informationen steht Ihnen die Leiterin des Referates für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit der Universität Potsdam, Janny Glaesmer, telefonisch unter 0331/977-1474, E-Mail: presse@rz.uni-potsdam.de zur Verfügung.
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