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Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt

28.06.2003 - (idw) Westfaelische Wilhelms-Universität Münster

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt - dieses Wechselbad der Gefühle kennen Menschen, die an einer manisch-depressiven Erkrankung leiden. Sie ist die bekannteste der so genannten bipolaren affektiven Störungen, die am kommenden Mittwoch, 2. Juli 2003, im Mittelpunkt einer Vortragsveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Neuromedizin am Universitätsklinikum Münster (UKM) stehen. Auf dem Programm der um 17.30 Uhr im Hörsaal L 30 im Lehrgebäude des Klinikums an der Albert-Schweitzer-Straße 33 beginnenden Veranstaltung stehen Referate über neurobiologische und genetische Grundlagen bipolarer affektiver Störungen sowie über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten.

Das Wissen um die neurologischen Mechanismen der Entstehung und Aufrechterhaltung von manisch-depressiven Erkrankungen und anderen bipolaren affektiven Störungen hat sich mittlerweile deutlich erweitert. Auch über die genetischen Grundlagen ist mittlerweile mehr bekannt. Gleichzeitig stehen heute neue Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dabei gewinnen insbesondere stimmungsstabilisierende medikamentöse und psychotherapeutische Interventionen an Bedeutung. Im Rahmen der Vortragsveranstaltung wird sowohl über den aktuellen Stand der Forschung als auch über neue Entwicklungen in der klinischen Praxis berichtet.

Als Experte zu neurobiologischen Hintergründen konnte die Arbeitsgemeinschaft Neuromedizin Prof. Dr. Dr. Jörg Walden aus Gelsenkirchen gewinnen, der viele Jahre unter anderem als 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen wesentlich zu Forschung und Wissensvermittlung auf diesem Gebiet beigetragen hat. Über die Genetik der bipolaren Störungen wird anschließend Privatdozent Dr. Jürgen Deckert von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UKM berichten, bevor der Direktor dieser Klinik, Prof. Dr. Volker Arolt, abschließend aktuelle therapeutische Optionen vorstellt.

Eingeladen sind zu dieser Vortragsveranstaltung "Himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt - Bipolare affektive Störungen" neben Beschäftigten der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums sowie interessierten Studierenden insbesondere alle niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte im Raum
Münster. Zum Abschluss ihrer Sitzungsreihe im laufenden Sommersemester wird sich die Arbeitsgemeinschaft Neuromedizin am 30. Juli 2003 mit Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen beschäftigen.
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