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Vom Juniorprofessor zum "Wissenschaftsmanager"

22.04.2010 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft unterstützt Prof. Schiller von der Universität Jena Jena (22.04.10) Ein Ausbildungsberuf ist es nicht: Wie man Professor wird, kann man nicht lernen. Neben fachlichem Know-how gehören eine Menge anderer Fähigkeiten dazu, um die Position zeitgemäß auszufüllen. Gerade Juniorprofessoren, die am Anfang ihrer Karriere stehen, sehen sich vielfältigen neuen Herausforderungen gegenüber. "Dazu gehören Managementaufgaben wie z. B. Strategieentwicklung, Organisations- und Projektmanagement, Mitarbeiterführung, Marketing oder Verhandlungsführung", sagt Prof. Dr. Alexander Schiller von der Friedrich-Schiller-Universität Jena und spricht dabei aus eigener Erfahrung. Der Juniorprofessor für Photonische Materialen hat 2009 seine Professur im Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Jenaer Universität angetreten und ist seither bestrebt, sich auch außerhalb seines Fachgebietes fortzubilden, um den Anforderungen eines modernen "Wissenschaftsmanagers" gerecht zu werden.

Dabei wird Prof. Schiller in diesem Jahr mit einem "Fellowship Wissenschaftsmanagement" des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft gefördert (Förderquote 16 Prozent). Das Stipendium, das mit 4.350 Euro dotiert ist, unterstützt den Chemiker als einen von 23 Teilnehmern am Junior Professional Management-Programm des Zentrums für Wissenschaftsmanagement e. V. in Speyer. "Gutes Management ist die Basis für herausragende wissenschaftliche Leistungen sowie für Leistungen in der Lehre und in der akademischen Selbstverwaltung", erklärt Prof. Schiller sein Interesse an dem Fortbildungsprogramm.

Den Stipendiaten erwartet eine 18-tägige Schulung, die den Umgang mit Managementfragen im Wissenschaftssystem beinhaltet. Des Weiteren wird der Juniorprofessor ein Jahr lang von Führungskräften aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen in einem Mentorenprogramm betreut werden. "In meiner Phase als Juniorprofessor kann ich das Erlernte sofort in die Praxis umsetzen und effizientere Strukturen generieren", erhofft sich Schiller von der Weiterbildung.

Kontakt:
Prof. Dr. Alexander Schiller
Carl-Zeiss-Stiftungs-Juniorprofessor
Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena
August-Bebel-Straße 2
07743 Jena
Tel.: 03641 / 948113
E-Mail: alexander.schiller[at]uni-jena.de
Weitere Informationen: http://www.uni-jena.de http://wissenschaftsmanagement-online.de http://www.zwm-speyer.de
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