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RUB-Tagung "Dermatologische Infektiologie": Das unangenehme Urlaubsmitbringsel

02.07.2003 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Das "Urlaubspräsent" verändert sich: Viele Deutsche fahren nach der schönsten Zeit des Jahres gleich zum Arzt und präsentieren ihre Infektion. Insbesondere Pilze und Geschlechtskrankheiten nehmen wieder deutlich zu. Diagnostik und Therapie von Pilzerkrankungen sind daher Schwerpunkt der Tagung "Dermatologische Infektiologie" am 4. und 5. Juli 2003 in Bochum.

Bochum, 01.07.2003
Nr. 203


Das unangenehme Urlaubsmitbringsel
Pilzinfektionen und Geschlechtskrankheiten nehmen zu
RUB-Tagung "Dermatologische Infektiologie"


Das "Urlaubspräsent" verändert sich: Viele Deutsche fahren nach der schönsten Zeit des Jahres gleich zum Arzt und präsentieren ihre Infektion. Insbesondere Pilze und Geschlechtskrankheiten nehmen wieder deutlich zu. Diagnostik und Therapie von Pilzerkrankungen sind daher der Schwerpunkt der Tagung "Dermatologische Infektiologie" am 4. und 5. Juli 2003 in der Stadtpark-Gastronomie, die Prof. Dr. Peter Altmeyer und Prof. Dr. Norbert Brockmeyer (Klinik für Dermatologie und Allergologie, St. Josef-Hospital Bochum, Klinikum der RUB) leiten.

Programm im Internet

Die Tagung beginnt mit zwei Seminaren am Freitag Nachmittag (ab 14.30 Uhr) für angemeldete Ärzte. Die öffentlichen Vorträge finden am Samstag ab 9 Uhr statt (bis ca. 13 Uhr). Das vollständige Programm der Tagung steht im Internet unter http://www.derma.de/bochum/Kongresse/kongresse.html

Scheinbar harmlose Erkrankungen

Das "Urlaubsmitbringsel" ist ein Beispiel für Infektionserkrankungen, das die Tagung unter die Lupe nimmt. Hierbei geht es weniger um Malaria oder SARS, sondern um vermeintlich harmlosere Erkrankungen, die jedoch die Lebensqualität beeinträchtigen, z. B. Infektionen, die durch Fliegenlarven ausgelöst werden. Doch nicht nur das Reisen birgt Gefahren: In Deutschland selbst sind Pilzinfektionen und Geschlechtskrankheiten auf dem Vormarsch. Das Tückische daran sind die Folgen. Oft unscheinbare Infekte, von den Patienten teils unbemerkt, können z. B. unfruchtbar machen, wenn sie nicht behandelt werden.

Unerfüllte Hoffnung

Die Hoffnung, Infektionserkrankungen seien besiegt, hat sich auch nach 100 Jahren intensiver Forschung nicht erfüllt. Im Gegenteil: Die Menschen in den hochentwickelten Industriestaaten mussten lernen, dass Viren sogar Krebs auslösen können und dass manche Bakterien im Verdacht stehen, Gefäßerkrankungen zu verursachen, die letztlich zum Herzinfarkt führen.

Fortschritte und Resistenzprobleme

Die Bochumer Tagung versucht, Wissen zu vermitteln, um Infektionskrankheiten diagnostizieren und behandeln zu können. In Vorträgen und Seminaren geht es um Fortschritte bei der Entwicklung neuer Medikamente, aber auch um Resistenzprobleme. Die Veranstalter werden klinische Fälle demonstrieren und in den Seminaren (Anmeldung erforderlich) Präparate zur mikroskopischen Diagnostik und als Lernmaterial ausgeben.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer, Klinik für Dermatologie und Allergologie, St. Josef-Hospital Bochum, Klinikum der RUB, Gudrunstr. 56, 44791 Bochum, Tel. 0234/509-3471,
E-Mail: N.Brockmeyer@derma.de, Internet: http://www.derma.de/bochum
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