Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 17. Januar 2020 

Über das alte Vorurteil für das Neue - Vernunft als Quelle von Innovation

27.04.2010 - (idw) Brandenburgische Technische Universität Cottbus

Symposium zum 65. Geburtstag von Walther Ch. Zimmerli
(*6. Mai 1945) Vom 6. - 7. Mai 2010 feiert die Brandenburgische Technische Universität Cottbus (BTU) den 65. Geburtstag ihres Präsidenten mit einem Symposium. Weltweit anerkannte Koryphäen aus Wissenschaft und Philosophie werden sich im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung unter dem Titel Über das alte Vorurteil für das Neue mit Innovationen und gesellschaftlichen Gestaltungsräumen auseinander setzen. Die wissenschaftliche Diskussion bewegt sich dabei zwischen geschichtlichen Betrachtungen und pragmatischer Kreativität.
Am Donnerstag, 6. Mai, hält Prof. Dr. Klaus Kornwachs (BTU) um 18:30 Uhr einen öffentlichen Vortrag zum Thema: De novarum apparatorum cupiditate (Von der Begierde auf neue Gerätschaften). Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.

Hinweis für Fotografen:
19:30 Uhr im IKMZ Cottbus, 6. Obergeschoss, Nordstraße 14.
Im Anschluss an diesen Vortrag findet um ca. 19:30 Uhr die Überreichung der Festschrift an den Präsidenten der BTU Cottbus statt.

Walther Ch. Zimmerlis philosophische Bemühungen sind von Grenzgängen zwischen den Disziplinen gekennzeichnet und von der Grundüberzeugung getragen, dass Philosophie sich einzumischen hat. Das heißt, sich mit den Lebensfragen der Menschen auseinandersetzen muss. Ziel dabei ist immer, die Problemlösungsqualität zu steigern. Um dies zu erreichen hat er Fragen der Technik¬bewertung (z.B. Kernenergie), der gentechnisch verfahrenden Biotechnologie (sog. Life Sciences), des Umgangs mit Computern und dem Internet philosophisch thematisiert. Bezugspunkt war dabei stets die öffentliche Vernunft als das Bemühen, das bessere Argument zur Geltung zu bringen. Sich im öffentlichen Raum zu bewegen, heißt für ihn, begründet Position zu beziehen, reflektiert Handlungsspielräume auszunutzen und persönliche Verantwortung zu übernehmen. Allen Bestrebungen gemeinsam ist die Suche nach Neuem und die Frage, ob und wie diese Innovationen eine Verbesserung für die Menschen in Gegenwart und Zukunft darstellen.


Symposium Über das alte Vorurteil für das Neue

Donnerstag, 6. Mai 2010, ab 14 Uhr und Freitag, 7. Mai 2010, ab 10 Uhr im Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ) Cottbus, 6. Obergeschoss.

Programm

Donnerstag, 6. Mai 2010

13:45 Uhr Come Together im IKMZ, 6. OG

14:00 Uhr Begrüßung und Einführung durch den Vizepräsidenten der BTU Cottbus, Prof. Dr.-Ing. Matthias Koziol

14:30 Uhr Prof. Dr. med. Dr. phil. Claus-Artur Scheier (Braunschweig):
Die versammelte Klugheit der Zeit philosophiegeschichtliche Bemerkungen zum Modellcharakter von Innovation

Diskussion

15:10 Uhr Prof. Dr. Dr. h.c. Lothar Knopp (Cottbus):
Über die Entpersonalisierung und Neugestaltung der Wissenschaft - neue Risiken und Chancen

Diskussion

15:50 Uhr Kaffeepause

16:20 Uhr Prof. Dr. phil. habil., Dr. theol. Bernhard Irrgang (Dresden):
Eine neue Welle der Geisteswissenschaften?
Überlegungen zur Aktualität von Philosophie

Diskussion

17:00 Uhr PD Dr. Markus Holzinger (Braunschweig):
Kontingente Organisationen: Ein prozessorientiertes Konzept von Unternehmensorganisation als antiplatonisches Experiment

Diskussion

17:40 Uhr Kaffeepause

Abendvortrag
18:30 Uhr Prof. Dr. phil. habil. Klaus Kornwachs (Cottbus):
De novarum apparatorum cupiditate
(Von der Begierde auf neue Gerätschaften)

Diskussion

19:15 Uhr Zusammenfassung durch Dr. Stefan Wolf

ab 19:30 Uhr Überreichung der Festschrift und Empfang

Freitag, 7. Mai 2010

10:00 Uhr Begrüßung durch Dr. Stefan Wolf

10:10 Uhr Dr. Antje Gimmler (Aalborg, Dänemark):
"Innovation und Routine - Überlegungen zu pragmatischer Kreativität"

Diskussion

10:50 Uhr Dr. Stefan Wolf (Braunschweig): Urteilskraft ein alter Begriff ist neu zu denken


Diskussion

11:30 Uhr Kaffeepause

12:00 Uhr Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Hüttl (Cottbus/Berlin):
Die Erde als Lebens- und Gestaltungsraum des Menschen.
Plädoyer für eine Vernunft der permanenten Anpassung

Diskussion

12:45 Uhr Mittag

14:45 Uhr Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. mult. Dr.-Ing. E.h. mult. Günter Spur (Berlin):
Wertekriterien technologischer Innovationen

Diskussion

15:30 Uhr Zusammenfassung durch Dr. Stefan Wolf

Ende der Veranstaltung ca. 16:30 Uhr/17:00 Uhr

uniprotokolle > Nachrichten > Über das alte Vorurteil für das Neue - Vernunft als Quelle von Innovation
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/196230/">Über das alte Vorurteil für das Neue - Vernunft als Quelle von Innovation </a>