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Wirtschaftsweiser ist Heinrich-Hertz-Gastprofessor

28.04.2010 - (idw) Karlsruher Institut für Technologie

Die Heinrich-Hertz-Gastprofessur der Karlsruher Universitätsgesellschaft und des KIT für das Jahr 2010 geht an Professor Wolfgang Franz. Er ist Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) in Mannheim und Vorsitzender des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Franz wird seine Gastvorträge am 5. und 12. Mai im Tulla-Hörsaal (Englerstraße 11, Geb. 11.40) halten. Er berät als einer der fünf Weisen die Bundesregierung in wirtschaftspolitischen Fragen, ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Ministeriums für Wirtschaft und Technologie und Inhaber eines Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Das sind nur wenige Stationen aus dem Leben von Professor Franz. Als einer der großen Wirtschaftsexperten im Land ist die Meinung des 66-Jährigen oft gefragt.

Als Heinrich-Hertz-Gastprofessor wird Franz am Mittwoch, 5. Mai, 18 Uhr, im Tulla-Hörsaal seine Einschätzung der wirtschaftspolitischen Herausforderungen für die nächsten Jahre erläutern. Sein zweiter Gastvortrag am Mittwoch, 12. Mai, wieder um 18 Uhr im Tulla-Hörsaal, befasst sich mit dem Thema Wirtschaftspolitische Beratung in Deutschland: Erfahrungen und Perspektiven.

Die Karlsruher Universitätsgesellschaft hat die mit 7500 Euro dotierte Heinrich-Hertz-Gastprofessur 1987 gestiftet, dem Jahr der 100. Wiederkehr der Entdeckung der elektromagnetischen Wellen an der Universität Karlsruhe durch Heinrich-Hertz. Sie wird in jedem akademischen Jahr von der Gesellschaft und dem Präsidenten des KIT für den Universitätsbereich verliehen. Mit dieser Gastprofessur werden herausragende Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik für ihre Leistungen und Beiträge für Forschung und Gesellschaft geehrt. Heinrich-Hertz-Gastprofessoren waren neben anderen die Nobelpreisträger Rudolf Mößbauer und Christiane Nüsslein-Volhard, Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki, Roman Herzog, Astronaut Thomas Reiter und Hans-Peter Villis, Vorsitzender der EnBW. Die Abendvorträge sind öffentlich.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und staatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung Lehre Innovation.

Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: www.kit.edu

Das Foto steht in druckfähiger Qualität auf www.kit.edu zum Download bereit und kann angefordert werden unter: pressestelle@kit.edu oder +49 721 608-7414.

Weiterer Kontakt:

Klaus Rümmele
Presse, Kommunikation und
Marketing (PKM)
Tel.: +49 721 608-8153
Fax: +49 721 608-5681
E-Mail: klaus.ruemmele@kit.edu
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