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Startschuss für berufsbegleitendes Promotionsstudium

16.07.2010 - (idw) Rheinische Fachhochschule Köln

Mit der renommierten britischen Loughborough University (LU) konnte die Rheinische Fachhochschule Köln einen Kooperationsvertrag über die gemeinsame Durchführung von Promotionsvorhaben schließen. Berufsbegleitende Forschungsarbeiten zur Erlangung des Doktorgrads der Loughborough University sind damit nun auch über die RFH möglich. Die LU gehört zu den Top 10 der Universitäten in Großbritannien und war im Studienjahr 2008/09 "University of the Year". Sie zählt knapp 18.000 Studierende in 3 Fakultäten, die mit 24 Abteilungen und mehr als 30 Forschungsinstituten ausgestattet sind.

Die mehr als 1.200 eingeschriebenen Doktoranden deuten darauf hin, dass die Universität besonders forschungsstark ist - sowohl in der Grundlagen- als auch der Anwendungsforschung. Die LU führt zahlreiche Projekte für namhafte Unternehmen unterschiedlicher Branchen durch. Nicht nur die Automobilbranche und der Flugzeugbau nutzen das Knowhow der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät. Auch der Sport hat an der LU seinen Platz in der Forschung: Loughborough University trug beispielsweise maßgeblich zur Entwicklung des FIFA-Fußballs bei, der bei der Fußball-WM 2010 zum Einsatz kam. Die Business School der LU ist als Studien- und Forschungsort international bekannt und gefragt.

Ein anspruchsvolles Programm

Das Promotionsstudium der LU wird nach Art der traditionellen internationalen Universitäten mit dem "Ph.D" abgeschlossen, der mit dem deutschen "Dr." in Aufwand und akademischem Wert voll übereinstimmt. Die Regelstudienzeit liegt daher bei vier Jahren. "Mit dem 'Ph.D'-Abschluss werden die Absolventen in der Wirtschaft klare berufliche Vorteile haben, denn sie haben damit ja den höchsten akademischen Grad erlangt. Zudem werden ihnen alle weitergehenden Möglichkeiten offenstehen, sich in der Forschung zu profilieren, ein Habilitationsvorhaben zu beginnen oder sogar als Professor einen Lehrstuhl übernehmen zu können", erläuterte Prof. Dr. Goldbecker, der die Kooperation vorbereitet hatte.

Das Abkommen ermöglicht künftig den Absolventen der RFH und anderen geeigneten Interessenten, berufsbegleitend einen vollwertigen Promotionsabschluss zu erreichen. Dies gilt in den Bereichen Ingenieurwissenschaften und Ökonomie. Dabei stehen ihnen Professoren der RFH und der LU gemeinsam als Betreuer zur Seite.

Das Promotionsprogramm ist auf vier Jahre angelegt. Die Forschenden müssen vorab ein tragfähiges Konzept einreichen. Nach Zulassung absolvieren sie zunächst ein grundlegendes Modul zu den infrage kommenden Forschungsmethoden und konzentrieren sich dann in typisch universitärer Weise auf ihr Forschungsvorhaben. Bis zu viermal pro Jahr werden sie abwechselnd in Köln und in Loughborough zu Forschungskollegs und Gesprächen mit ihren Betreuern zusammenkommen.

Ab September werden in der RFH-Website detaillierte Informationen über die Zulassungsbedingungen und weiteren Eckdaten der neuen Promotionsmöglichkeit bereitgestellt.
Weitere Informationen: http://www.rfh-koeln.de - Website der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH)
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