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25.000 Euro für Diversity-Konzept der Fachhochschule Brandenburg

16.07.2010 - (idw) Fachhochschule Brandenburg

Initiative Ungleich besser! Verschiedenheit als Chance des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft Die Fachhochschule Brandenburg (FHB) gehört zu den bundesweit acht ausgewählten Hochschulen, die vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft eine Projektförderung in Höhe von 25.000 Euro erhalten. Im Rahmen der Initiative Ungleich besser! Verschiedenheit als Chance wird die FHB in den kommenden zwei Jahren beispielhafte Strategien und Maßnahmen für den produktiven Umgang mit studentischer Vielfalt entwickeln. Zudem werden die FHB und die anderen sieben Hochschulen in einem Benchmarking-Club die Qualitätsstandards für ein Diversity-Auditierungsverfahren erarbeiten, das sie im Zuge des Prozesses selbst durchlaufen.

Das Konzept der FHB, Grenzen überschreiten Diversity ermöglichen und gestalten, zielt auf eine zeitliche und organisatorische Flexibilisierung der Studienformate insbesondere für Studierende, die ein berufsbegleitendes Studium absolvieren. So soll ein Mentor den Studierenden als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung stehen und mit ihnen gemeinsam eine individuelle, berufsbegleitende Studienverlaufsplanung entwickeln, Tutorien und Vertiefungsveranstaltungen organisieren und durchführen. Die FHB bekennt sich mit ihrem Konzept zu der Herausforderung, verstärkt Studieninteressierte ohne formale Hochschulzugangsberechtigung bzw. mit beruflichen Vorerfahrungen zu unterstützen und zu qualifizieren. Bereits vor anderthalb Jahren erhielt die FHB für das Konzept Wir überschreiten Grenzen den mit 10.000 Euro dotierten Sonderpreis Diversity des Deutschen Arbeitgeberpreises Bildung 2008.

Hintergrund der Initiative Ungleich besser! Verschiedenheit als Chance ist, dass der deutsche Normalstudierende mit Abitur und bildungsbürgerlicher Herkunft seltener wird. Von den 2,1 Millionen Studierenden in Deutschland haben bereits heute knapp zehn Prozent ihre Schulzeit ganz oder teilweise im Ausland verbracht haben, weisen acht Prozent einen Migrationshintergrund auf und sind mehr als 60 Prozent faktisch Teilzeitstudierende, weil sie während der Vorlesungszeit nebenher arbeiten müssen. Die weiteren ausgewählten Hochschulen sind die Fachhochschule Gelsenkirchen, die Evangelische Hochschule Ludwigsburg, die Essener Folkwang-Universität der Künste sowie die vier Universitäten Bremen, Dortmund, Oldenburg und Osnabrück. Insgesamt hatten sich 58 Hochschulen aus allen 16 Bundesländern an der Ausschreibung beteiligt.

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