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Flaggschiff Ingenieurwissenschaften wichtig für Unternehmensansiedlung

18.08.2010 - (idw) Jade Hochschule - Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

Absolventen haben intensiven Technologietransfer in die Wirtschaft in Gang gesetzt

Wilhelmshaven. Unter Wirtschaftsförderern hat es sich längst herumgesprochen, wie wichtig das gute Image einer Studieneinrichtung für die Ansiedlung neuer Unternehmen ist. Andererseits müssen in Zeiten des demographischen Wandels auch die Hochschulen selbst darauf bedacht sein, auf potenzielle Studierende besonders attraktiv zu wirken. Dazu tragen einerseits kleine, feine Studiengänge wie jene des Instituts für Hörtechnik und Audiologie sowie andererseits Flaggschiffe wie etwa der Ingenieurwissenschaften, macht Dr. Elmar Schreiber, Präsident der Jade Hochschule, deutlich. Wir sind die klassischen Ingenieur-Ausbilder, erklärt Prof. Dr. Heiner Köster, Dekan des am Studienort Wilhelmshaven angesiedelten Fachbereichs, mit Blick auf seine rund 100 Mitarbeiter und verweist auf insgesamt 200 erfolgreiche Absolventen pro Studienjahr. Sie haben einen intensiven Technologie-Transfer in die Wirtschaft in Gang gesetzt. Der Fachbereich umfasst die Bereiche Maschinenbau, Elektrotechnik und Mechatronik.

Praxis-Verbund lautet das entsprechende Schlüsselwort, das ein bundesweit einzigartiges, von allen Beteiligten als Glücksfall eingestuftes Modell umschreibt. Das sehen einerseits die Studie-renden so, die 2,2 Jahre ihrer insgesamt vierjährigen Verbundstudienzeit an der Jade Hochschule, die restlichen 1,8 Jahre aber im Betrieb und damit in der Praxis verbringen. Das gelte andererseits aber auch für die beteiligten Unternehmen wie Airbus, Mercedes oder die Meyer-Werft, die so Heiner Köster genau wissen, dass wir für sie genau jene hoch motivierten Nachwuchskräfte ausbilden, die sie dringend benötigen.

Herzstück des Modells ist der jeweilige Ausbildungsvertrag, den die Firma zuvor mit einem als talentiert und qualifiziert eingestuften Abiturienten abgeschlossen hat, der sich anschließend durchaus so fühlen kann als habe er das große Los gezogen. Denn die Ingenieure in spe erhalten während ihres Studiums eine Ausbildungsvergütung und zudem die Gewissheit, nach erfolgrei-chem Abschluss einen interessanten Job im Betrieb antreten zu können. Die Jade Hochschule wiederum begleitet das Verfahren und knüpft im Einzelfall die Verbindungen zwischen den Un-ternehmen und den 35 Studierenden, die pro Jahr die Vorteile des Praxis-Verbundes nutzen kön-nen.

Heiner Köster, vor seiner Lehrtätigkeit sechs Jahre beim Flugzeugbauer Airbus, hat gemeinsam mit Kollegen des Fachbereichs dazu beigetragen, das Modell aufzubauen und der Jade Hochschule damit ein echtes Pfund zu liefern, das wir heute im Vergleich mit anderen Studienorten in die Waagschale werfen können. Zudem werde das Netzwerk mit jedem Absolventen immer größer, weshalb sich die Kunde vom erfolgreichen Wilhelmshavener Verbundmodell immer weitere Verbreitung findet. Und zwar bis nach China oder ins Baltikum.

http://www.jade-hs.de

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