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Wie lässt sich die Energieversorgung sichern?

13.09.2010 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Energiewirtschaftsrechtler der Universität Jena stellen am 15. und 16. September das EU-Binnenmarktpaket auf den Prüfstand Jena (13.09.10) Am 15. und 16. September lädt das Institut für Energiewirtschaftsrecht an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu seiner diesjährigen Jahrestagung ins Alte Schloss Dornburg ein. Unter dem Motto Das 3. EU-Binnenmarktpaket Energiesicherheit im Binnenmarkt durch Netzinfrastruktur wollen die rund 100 Tagungsteilnehmer der Frage nachgehen, was die Umsetzung der Reformvorgaben der EU-Kommission für den Bundesgesetzgeber, die Länder, die betroffenen Zweige der Energiewirtschaft und ihre Kunden bedeuten.

Die Veranstaltung greift in erster Linie die Energieversorgungssicherheit als ein herausragendes Ziel des europäischen und des deutschen Energierechts auf vor allem im Zusammenhang mit der Netzinfrastruktur bei Strom und Gas, kündigt Prof. Dr. Michael Lippert vom Institut für Energiewirtschaftsrecht an. Entsprechend der interdisziplinären Aufgabenstellung sowie der Praxisorientierung des Instituts habe man Referenten aus Bundes- und Landesministerien, von Verbänden und Unternehmen aus der Energiewirtschaft sowie aus technischen Disziplinen, der Wirtschafts- sowie der Rechtswissenschaft gewinnen können.

Um entsprechenden Input für unsere rechtswissenschaftlichen Forschungsaufgaben zu erhalten, blicken wir auch bei diesen Dornburger Gesprächen weit über den Tellerrand hinaus, betont Prof. Dr. Walter Bayer, der geschäftsführende Direktor des Instituts. So wird z. B. der Vorsitzende der Monopolkommission, Prof. Dr. Justus Haucap, zur Entwicklung der Strom- und Gasmärkte aus ökonomischer Sicht sprechen. Prof. Dr. Dirk Westermann von der TU Ilmenau wird zum Thema Hochleistungsenergieübertragung Chancen, Möglichkeiten und Stand der Technik referieren. Ministerialrat Hans-Christian Pultke vom Thüringer Wirtschaftsministerium wird die Überlegungen einer Nachfolgeregelung für den bisherigen Paragraf 110 des Energiewirtschaftsgesetzes (Objektnetze) erläutern. Die Herausforderungen durch die vorrangige Einspeisung erneuerbarer Energien, insbesondere der Offshore-basierten Windkraft sowie der Solarenergie für den Ausbau der Netzinfrastruktur und das Zusammenspiel von alten und vom 3. EU-Binnenmarktpaket neu geschaffenen Institutionen auf europäischer Ebene runden das umfangreiche Programm ab.

Bereits am Abend des 15. September spricht Jochen Staschewski, Staatssekretär des Thüringer Wirtschaftsministeriums als Vertreter der Thüringer Landesregierung zu den Teilnehmern der Dornburger Energiegespräche auf einem Empfang im Phyletischen Museum, zu dem der Verein zur Förderung des Instituts für Energiewirtschaftsrecht herzlich einlädt. Die bundesweite Tagung wird unterstützt von der 50Hertz Transmission GmbH, den Stadtwerken Energie Jena-Pößneck sowie der Weisskopf Rechtsanwälte Partnerschaft.

Weitere Informationen sowie das Tagungsprogramm sind zu finden unter: http://www.rewi.uni-jena.de/Veranstaltungen_p_11549-path-11563.html

Kontakt:
Susan Schwind
Institut für Energiewirtschaftsrecht an der Universität Jena
Carl-Zeiß-Straße 3, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 942146
E-Mail: energierechtsinstitut[at]uni-jena.de
Weitere Informationen: http://www.uni-jena.de
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