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Wie die Kunst effizienter Verwaltung nach Europa kam

14.09.2010 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Gemeinsam mit Wissenschaftlern aus China veranstalten Forscher des Exzellenzclusters Asien und Europa im globalen Kontext der Universität Heidelberg in Peking eine Konferenz zum Thema Regierungskunst. Experten aus aller Welt diskutieren über den Transfer von Begriffen, Ideen und Praktiken effizienter Verwaltung zwischen Asien und Europa. Die Veranstaltung mit dem Titel Migrating Ideas of Governance and Emerging Bureaucracies findet vom 20. bis 22. September 2010 am Historischen Institut der Tsinghua University statt. Pressemitteilung
Heidelberg, 13. September 2010

Wie die Kunst effizienter Verwaltung nach Europa kam
Exzellenzcluster Asien und Europa veranstaltet Konferenz in Peking

Gemeinsam mit Wissenschaftlern aus China veranstalten Forscher des Exzellenzclusters Asien und Europa im globalen Kontext der Universität Heidelberg in Peking eine Konferenz zum Thema Regierungskunst. Experten aus aller Welt diskutieren über den Transfer von Begriffen, Ideen und Praktiken effizienter Verwaltung zwischen Asien und Europa. Die Veranstaltung mit dem Titel Migrating Ideas of Governance and Emerging Bureaucracies findet vom 20. bis 22. September 2010 am Historischen Institut der Tsinghua University statt.

Im 18. Jahrhundert galt das chinesische Regierungs- und Verwaltungssystem als hocheffizient. Dies hat nicht nur die Theorien von Denkern wie Wolff in Deutschland und Voltaire in Frankreich beeinflusst. Für die Reform der Beamtenausbildung wurde das System aus China gar als Blaupause verwendet, erläutert die Heidelberger Wissenschaftlerin Dr. Susan Richter. Seit dem 19. Jahrhundert kopieren jedoch vor allem China und Japan Techniken und Praktiken aus Europa. Wie diese Neuerungen eingeführt wurden und welche Rolle dabei Eliten gespielt haben, ist ein Thema der Tagung.

Das Programm umfasst 16 Vorträge unter anderem aus Politologie, Rechtsgeschichte, Militärgeschichte, Sinologie und Indologie. Zu den Referenten gehört Professor Jon S.T. Quah aus Singapur, der als einer der führenden Experten zu Regierung und Korruption in Asien gilt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Susan Richter, die am Exzellenzcluster das Forschungsprojekt Bürokratien Die Faszination von Effizienz leitet, in Zusammenarbeit mit Professor Zhang Guogang von der Tsinghua University. Zudem haben Jon S.T. Quah von der National University of Singapore und Professor Walter Demel von der Universität der Bundeswehr München an der Konzeption mitgewirkt.

Weitere Informationen über die Konferenz sind im Internet unter http://www.asia-europe.uni-heidelberg.de/en/migrating-ideas abrufbar.

Kontakt:
Dr. Alexander Häntzschel
Exzellenzcluster Asien und Europa im globalen Kontext
Telefon (06221) 54-4008
haentzschel@asia-europe.uni-heidelberg.de

Kommunikation und Marketing
Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de

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