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Presseeinladung: Der Literarische Salon kommt nach Essen

14.09.2010 - (idw) Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)

Schriftsteller Mahmud Doulatabadi zu Gast bei Navid Kermani und Claus Leggewie im Grillo-Theater Essen Nachdem der Literarische Salon von Navid Kermani bereits erfolgreich in Köln und Berlin etabliert wurde, kommt die Veranstaltung nun als Reihe nach Essen. Von September 2010 bis Mai 2011 werden an insgesamt fünf Abenden renommierte Schriftsteller auf Einladung von Navid Kermani und Claus Leggewie aus ihren eigenen Werken lesen. Darüber hinaus stellen sie Texte vor, die ihnen besonders wichtig sind. Nach der Pause präsentiert der jeweilige Gast des Abends, was ihn außerdem bewegt: Platten, Bilder, Videos oder was Schriftsteller sonst verhandeln, wenn Lesungen eigentlich schon zu Ende sind. Der Literarische Salon findet in Essen auf Initiative des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) statt, unterstützt von der Stiftung Mercator und dem Schauspiel Essen. Es ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe mit dem Kölner Stadtgarten und dem Literaturhaus Köln und hat zwei Spielstätten: Mittwochs öffnet er im Grillo-Theater in Essen mit Navid Kermani und Claus Leggewie, donnerstags empfangen Guy Helminger und Navid Kermani die Gäste im Kölner Stadtgarten.

Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe am 22. September 2010 begrüßen Navid Kermani und Claus Leggewie den iranischen Schriftsteller Mahmud Doulatabadi. Bekannt geworden durch sein 3000-seitiges Epos Kelidar erfindet sich Doulatabadi in seinem jüngsten Werk Der Colonel (Unionsverlag, 2010) neu. Eine Geschichte aus der Großstadt, literarisch komplex, politisch brisant und im Iran verboten. Sein Übersetzer Bahman Nirumand, der selbst zu den bekanntesten iranischen Intellektuellen im Exil gehört, wird ihn begleiten. Navid Kermani ist Islamwissenschaftler, Schriftsteller und Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI). Der Politikwissenschaftler Claus Leggewie ist Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI).

Wir laden Sie herzlich ein zur Veranstaltung:

Der Literarische Salon
22. September 2010, 20 Uhr
Café Central im Grillo-Theater
Theaterplatz 11, 45127 Essen

Karten sind im TicketCenter der Theater und Philharmonie Essen (II. Hagen 2) zum Preis von 8 Euro erhältlich. Im Eintrittspreis inbegriffen sind Getränke und Snacks.

Weitere Termine der Veranstaltungsreihe finden im November 2010 (mit Péter Esterházy), im Januar, März und Mai 2011 (mit Alison Louise Kennedy) statt.

Presseanmeldung: Wir würden uns sehr freuen, Sie zum Literarischen Salon im Grillo-Theater in Essen begrüßen zu dürfen. Bitte melden Sie sich bei Interesse per E-Mail über kathrin.flaspoeler@kwi-nrw.de oder Telefon 0201-7204-152 an.

Kontakt:
Kathrin Flaspöler, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), kathrin.flaspoeler@kwi-nrw.de., Tel. 0201-7204-152,
Katharina May, Kommunikation, Stiftung Mercator, katharina.may@stiftung-mercator.de, Tel. 0201-24522-61

Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Derzeit stehen die Themenfelder kollektive Erinnerung, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, soziale Verantwortung und kulturelle Aspekte des Klimawandels im Mittelpunkt. Mit seinen Veranstaltungen sucht das KWI den Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit, es unterhält enge Partnerschaften mit Kultureinrichtungen und Medien.

Über die Stiftung Mercator:
Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen. Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So möchte sie Ideen beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden.


Weitere Informationen erhalten Sie unter
http://www.kulturwissenschaften.de/home/literarischersalon
http://www.literarischersalon.com

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