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"Kosmische 'Aerosole' und Planetenentstehung", Vortrag von Prof. Jürgen Blum (TU Braunschweig)

26.10.2010 - (idw) Kunsthochschule für Medien Köln

Im Rahmen der Ausstellung "Im Troposphaerenlabor" von Agnes Meyer-Brandis
in GLASMOOG, Ausstellungsraum der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM)
am Donnerstag, 4. November 2010, 19 Uhr, GLASMOOG, Filzengraben 2, 50676 Köln Im Rahmen der gerade eröffneten Ausstellung der Installationskünstlerin Agnes Meyer-Brandis in GLASMOOG (Ausstellungsraum der KHM) spricht Prof. Dr. Jürgen Blum von der TU Braunschweig über "Kosmische 'Aerosole' und Planetenentstehung Der Einfluss kleinster Partikel auf große Prozesse". Agnes Meyer-Brandis Installation Im Troposphaerenlabor ist eine auf die Produktion und Erforschung von Wolkenkernen gerichtete Arbeit. Das Troposphaerenlabor bildet das gravimetrische Dokument des Experiments Wolken-Kern-Scanner, das Meyer-Brandis in temporärer Schwerelosigkeit an Bord eines Forschungsflugzeuges des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt durchführte. Es zeigt eine zwischen geordneten und entfesselten Zuständen oszillierende Welt. Teil des Wolken-Kern-Scanner-Projekts ist das Video Fluid Matter, das die verschiedenen Stufen der Schwerelosigkeit während des Forschungsfluges dokumentiert. Eine Kontext-Wand bringt verschiedenen Experimente und Projekte in einem Bezugssystem zusammen und eröffnet den Blick auf historische Hintergründe, Forschungsdokumente, Fotografien, Zeichnungen, Risikoanalysen.

Agnes Meyer-Brandis (geb. 1973 in Aachen, lebt und arbeitet in Berlin) beschäftigt sich in ihrem künstlerischen Werk, das installative, performative und situative Arbeiten mit Bewegtbild und Aktionen verbindet, mit Orten des Öffentlichen wie des Imaginären. Wesentliches Stilmittel ist die einerseits poetische und andererseits (selbst-)ironische Betrachtung des Absurden und Abgründigen in Forschung und Kunst. Sinnliche Erfahrung wird bekannten Vorstellungen, Erwartungshaltungen und Begrifflichkeiten gegenübergestellt und die Grenzen zwischen Fakten und Fiktionen, zwischen Fantasie und Technologie, verschoben.
Nach anfänglichem Studium der Mineralogie an der RWTH Aachen wechselte Meyer-Brandis zuerst an die Kunstakademie Düsseldorf und später an die Kunsthochschule für Medien Köln (200003). Mit ihren Performances, Installationen und Raumexperimenten ist die Künstlerin weltweit in Ausstellungen und auf Festivals präsent, unter anderem zuletzt in Einzelausstellungen in der Schering Stiftung, Berlin, und dem National Center for Contemporary Art (NCCA), Jekaterinburg, sowie in Gruppenausstellungen wie To the Elements! Aesthetic Phenomena of Climate Change, Goethe-Institut New York, Wyoming Building, New York; Unwetter, Akademie der Künste, Berlin; Art Special, Gereonsturm, Köln; Studies in Light an Space, transmediale.10 Film & Video Programm, Berlin. Ihre Wanderkino-Performance, die zwischen Kunst und Wissenschaft oszilliert, hatte im Februar in Berlin in den Sophiensäalen Premiere. Weitere Informationen: http://www.forschungsfloss.de, www.khm.de
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