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Ausgezeichnete Gastfreundlichkeit

28.10.2010 - (idw) Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) werden internationale Gastwissenschaftler besonders gut betreut. Das bestätigte jetzt die Jury des Welcome-Centres-Wettbewerbs für weltoffene Universitäten in Deutschland. Die FAU gehört zu den sieben Universitäten, die sich in dem Wettbewerb mit ihren Konzepten zur Betreuung ausländischer Forscher durchsetzen konnten. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbunden. Der Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung ist eine sehr erfreuliche Auszeichnung und gleichzeitig ein Ansporn für weitere Anstrengungen auf diesem Gebiet, sagt Prof. Dr. Christoph Korbmacher, Vizepräsident für Internationales an der FAU. Als forschungsstarke und international ausgerichtete Universität ist es unser Ziel, für hochqualifizierte ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein möglichst attraktives Umfeld zu bieten, um so im weltweiten Wettbewerb um die klügsten Köpfe an vorderster Stelle mitspielen zu können.

Schon seit 2007 gibt es an der Universität eine zentrale Anlaufstelle für internationale Gastwissenschaftler. Zu unseren Klienten gehören Professoren genau so wie Doktoranden und promovierte Wissenschaftler - und natürlich auch deren Familien, sagt Nikolas Kretzschmar, der das Team des Welcome Center der FAU leitet. Derzeit promovieren, lehren und forschen 450 ausländische Wissenschaftler aus 64 Ländern an der Universität Erlangen-Nürnberg.

Die vier Mitarbeiter des Welcome Centers beraten die ausländischen Forscher schon vor ihrer Ankunft zum Beispiel in allen Fragen rund um Visum, Einreise und Aufenthaltsrecht, unterstützen bei der Suche nach einer Wohnung, nach einem Kindergartenplatz oder der passenden Schule für die Kinder. Sie helfen den Forschern und ihren Familien dabei, sich zum Beispiel im Behörden­dschungel zurechtzufinden und in der Region einzuleben. Unsere Aufgabe ist es, den Gastwissenschaftlern eine reibungslose Einreise, einen angenehmen Aufenthalt und eine geregelte Wiederausreise zur gewähren, betont Kretzschmar. Die Forscher sollen die Chance haben, sich auf ihre wissenschaftliche Arbeit zu konzentrieren. Daneben organisiert das Welcome Center ein Kultur- und Freizeitprogramm für die ausländischen Gäste, die so die Region, Bayern und Deutschland kennenlernen können.

Mit dem Preisgeld der Alexander von Humboldt-Stiftung soll in den neuen Räumlichkeiten des Welcome Centers am Erlanger Schlossplatz Computerplätze für die Gäste eingerichtet werden. Für die Kinder der Wissenschaftler soll eine Spielecke entstehen. Außerdem ist geplant, technischen Geräte für den Konferenzraum anzuschaffen.

Der Welcome-Centre-Wettbewerb
Ausgezeichnet wurden im Jahr 2010 sieben Universitäten, die wirksame Strukturen für die Unterstützung international mobiler Forscher aufgebaut haben. Mit dem Preisgeld soll das Betreuungsangebot für ausländische Forscher weiter verbessert werden. Zu den Siegern gehören neben der FAU die Universitäten Bielefeld, Chemnitz, Göttingen, Heidelberg, Köln sowie die Technische Universität München. Insgesamt waren 17 Bewerber im Wettbewerb angetreten. Der Preis wurde bereits zum dritten Mal gemeinsam von der Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Telekom Stiftung und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vergeben.

Weitere Informationen für die Medien:

Nikolas Kretzschmar
Tel.: 09131/85-25793
nikolas.kretzschmar@zuv.uni-erlangen.de
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