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Mit dem Zweiten studierts sich besser

28.10.2010 - (idw) Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. M.

Prof. Sader übernimmt neues Amt als zweiter Studiendekan Ab dem 1. November 2010 werden sich am Fachbereich Medizin der Goethe-Universität zwei Studiendekane um die Angelegenheiten der Lehre in der Human- und Zahnmedizin kümmern. Prof. Dr. Frank Nürnberger, zuvor seit rund elf Jahren alleiniger Studienrat, wird sich das Amt künftig mit Prof. Dr. Dr. Dr. Robert Sader teilen. Grund hierfür ist ein stetig wachsender Aufgabenbereich: Nebenberuflich, zusätzlich zu den Verpflichtungen in Lehre und Forschung in der Anatomie, war das Amt für eine Person alleine kaum noch zu stemmen. In den zurückliegenden elf Jahren sind sehr viele neue Gesetze, Verordnungen und Auflagen erlassen worden, und auch im klinischen Studienabschnitt sind immer mehr Aufgaben, die früher dezentral erledigt wurden, ans Dekanat delegiert worden. Also beschlossen wir, das Amt aufzuteilen", so Prof. Nürnberger.

Die Aufgabenteilung zwischen den beiden Amtsinhabern ist klar. Prof. Nürnberger, frisch wiedergewählter Studiendekan der Vorklinik, widmet sich in den kommenden drei Jahren hauptsächlich der vorklinischen theoretischen Grundausbildung. Außerdem kümmert er sich um rechtliche Aufgaben wie die Studierendenauswahl oder die Evaluation der vorklinischen Lehrveranstaltungen. Auch die Koordination der von ihm mit eingeleiteten umfangreichen Baumaßnahmen steht für die neue Amtszeit auf dem Plan. Wichtig ist ihm, die Vereinbarkeit von Familie und Studium weiterhin zu fördern.

Prof. Sader, hauptamtlich Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, wird den klinischen Studienabschnitt mit seinen zahlreichen Fachprüfungen und dem Praktischen Jahr betreuen. Sein Ziel ist es, die Organisation und Kommunikation in der Lehre trotz zahlreicher Bau- und Renovierungsmaßnahmen auf dem Campus zu verbessern. Ich möchte vor allem die soft skills verbessern helfen, die man so gerne vergisst. In der Forschung ist Frankfurt inzwischen Spitze. Auch die Lehre hier steht - was die hard facts, die Inhalte, angeht - sehr gut da. Was uns fehlt, ist ein wirklicher Studentencampus, sagt Prof. Sader. Laut ihm mangele es in der Infrastruktur des Campus am Atmosphärischen, am Empathischen, das nicht nur einen Teil des Arztberufes, sondern auch des Universitätslebens ausmache. Die Ausbildung der Studierenden dürfe nicht als Last, sondern müsse als selbstverständliche und gern geübte Aufgabe eines Lehrenden betrachtet werden. Prof. Sader führt fort: Ich möchte, wenn es irgend geht, die Studierenden des klinischen Abschnittes in engeren Kontakt mit den Patienten und dem Alltagsbetrieb der Frankfurter Medizin bringen.

Frankfurt am Main, 28. Oktober 2010

Für weitere Informationen:

Prof. Dr. Dr. Dr. Robert Sader
Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fon: (069) 63 01 56 43
Fax: (069) 63 01 56 44
E-Mail: r.sader@em.uni-frankfurt.de

Prof. Dr. Frank Nürnberger
Institut Anatomie II Experimentelle Neurobiologie
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fon: (069) 63 01 69 06
Fax: (069) 63 01 38 35
E-Mail: f.nuernberger@em.uni-frankfurt.de

Ricarda Wessinghage
Recht/Öffentlichkeitsarbeit/Presse
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fon: (0 69) 63 01 77 64
Fax: (0 69) 63 01 8 32 22
E-Mail: ricarda.wessinghage@kgu.de
Internet: http://www.kgu.de Weitere Informationen: http://www.kgu.de
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