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Mehr Bewegung mehr Teilhabe

29.10.2010 - (idw) Deutsche Sporthochschule Köln

FiBS e.V. neues An-Institut der Deutschen Sporthochschule.
Das seit 2008 auf Initiative der Gold-Kraemer-Stiftung (Frechen) gegründete Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FiBS e.V.) wurde als wissenschaftliche Einrichtung an der Deutschen Sporthochschule Köln berufen. Bewegung und Sport spielen für Menschen mit Behinderung eine zentrale Rolle in der Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit und dem eigenen Sozialraum und können zu einer verbesserten Teilhabe an der Gesellschaft führen. Doch welche Programme, Modelle oder Konzepte sind für die jeweilige Zielgruppe und ihr jeweiliges behinderungsspezifisches Lebensumfeld geeignet? Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich das Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport der Deutschen Sporthochschule Köln und der Lebenshilfe NRW (FiBS e.V), das gerade durch das Rektorat der Hochschule als sog. An-Institut berufen wurde. Vertreter der Gold-Kraemer-Stiftung, der Deutschen Sporthochschule und der Lebenshilfe NRW begrüßten diesen Schritt auf einem Treffen in den kürzlich fertig gestellten Räumlichkeiten an der Römerstraße 100 in Frechen.

Neben der strukturellen Weiterentwicklung des Sports für Menschen mit Behinderung stehen insbesondere Untersuchungen zu den Auswirkungen von Bewegung und Sport für die verschiedenen Zielgruppen von Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt der Arbeit. Dabei orientieren sich die Forschungsaktivitäten stets an den Herausforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention.

Ich begrüße die stärkere Anbindung des FiBS an die Deutsche Sporthochschule, so DSHS-Kanzler Dr. Johannes Horst. Die Ziele und Inhalte, die in diesem Forschungsinstitut bearbeitet werden, stellen eine ideale Ergänzung zu den Forschungsaktivitäten unserer Hochschule im Bereich des Sports von Menschen mit Behinderung dar.
Auch Johannes Ruland, Vorstandsvorsitzender der Gold-Kraemer-Stiftung, zeigte sich erfreut über die Berufung und über die bereits laufenden Projekte im FiBS. Durch das herausragende wissenschaftliche Know-how der Hochschule gepaart mit der praktischen Erfahrung der Lebenshilfe verspricht sich die Gold-Kraemer-Stiftung wichtige Impulse für die Inklusions- und Teilhabeforschung der Menschen mit Behinderung im Sport.
Weiteren Rückenwind für die Aktivitäten des FiBS verspricht sich der Vorstand des Forschungsinstituts, Professor Ingo Froböse (DSHS Köln), Hans Jürgen Wagner (Lebenshilfe NRW) und NRW Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger. Diese Ansicht unterstrich auch der Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe NRW, Wolfgang Schäfer, und wünschte FiBS weiterhin gutes Gelingen.

KONTAKT:
Dr. Volker Anneken, FiBS e.V.
Römerstraße 100, 50226 Frechen
Tel. 02234 2052307
Fax. 02234 2052390
anneken@fi-bs.de Weitere Informationen: http://www.fi-bs.de
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