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Ausbau einer strategischen Partnerschaft

03.11.2010 - (idw) Fachhochschule Bielefeld

Forschungskooperation zwischen Universität Bielefeld und Fachhochschule Bielefeld Die Universität Bielefeld und die Fachhochschule (FH) Bielefeld schaffen einen neuen und strategischen Rahmen für ihre wissenschaftliche Zusammenarbeit. Dafür haben Professorin Dr. Beate Rennen-Allhoff, Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld, und Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld, heute eine Rahmenvereinbarung für Forschungspartnerschaften unterzeichnen.

Mit der Vereinbarung werden die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der beiden Partner in für beide Seiten interessanten Bereichen der wissenschaftlich-technischen Forschung festgelegt. Ziel ist die gemeinsame Initiierung und Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Es sollen zum einen Synergien geschaffen und die jeweiligen Potenziale optimal zusammengeführt werden. Zudem sollen wissenschaftliche Veranstaltungen, wie Seminare, Symposien oder Workshops entwickelt und durchgeführt werden. Ein weiterer Schwerpunkt der Vereinbarung ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch eine gemeinsame Betreuung von Doktorandinnen und Doktoranden im Rahmen eines kooperativ betreuten Promotionsverfahrens. Die Vereinbarung sieht dafür auch die gegenseitige Nutzung und Bereitstellung von wissenschaftlichen Geräten und Personal vor. Mit der Kooperation wollen die Universität Bielefeld und die FH Bielefeld ihre jeweiligen bewährten Profile in der Forschung stärken.

Bereits heute gibt es Kooperationen: So promovieren beispielsweise zwei Studierende in den Studiengängen Mathematik und Biologie im Rahmen eines kooperativ betreuten Verfahrens. Auch in der Forschung arbeiten die Universität Bielefeld und die FH Bielefeld bereits zusammen, unter anderem seit über drei Jahren in einem Kooperationsprojekt zur Biogasentwicklung (gemeinsam mit den Stadtwerken Bielefeld). Ein anderes Beispiel ist eine an der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld angebundene interdisziplinäre Forschergruppe zum Thema Nanomagnete. An dieser durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Forschergruppe ist der Fachbereich Ingenieurswissenschaften und Mathematik der FH Bielefeld beteiligt.

Für alle gemeinsamen Vorhaben mussten bisher Einzelverträge zwischen Universität Bielefeld und FH Bielefeld geschlossen werden, erklärt Professorin Dr. Beate Rennen-Allhoff, Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld. Mit der Rahmenvereinbarung ist eine einfache und transparente Grundlage für Kooperationsprojekte geschaffen worden, ergänzt Uni-Rektor Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer. Durch diesen Rahmen werden bei kooperativen Projekten und Promotionen aufwändige administrative Schleifen für die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vermieden. Die Zusammenarbeit wird unkomplizierter.

Universität und FH Bielefeld schaffen Synergien, fasst Rektor Sagerer zusammen. Wir ergänzen uns auf vielen Feldern und die Zusammenarbeit wird auf dem entstehenden gemeinsamen Campus einfacher. Die Forschungspartnerschaft stellt laut Präsidentin Beate Rennen-Allhoff eine Win-Win-Situation dar: Beide Seiten profitieren voneinander. Die vertraglich geregelte Forschungskooperation ist zunächst auf fünf Jahre angelegt.
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