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Herrenhäuser Gespräche: Tod vom Tabu zum Topthema?

05.11.2010 - (idw) VolkswagenStiftung

Am 10. November jährt sich der Selbstmord von Robert Enke. Am selben Tag wird in den Herrenhäuser Gesprächen diskutiert, ob sich unser Umgang mit dem Tod neuerdings gewandelt hat: Tod Tabu oder Topthema? (19 Uhr, Schlossküche Herrenhausen; Eintritt frei) Der Selbstmord von Robert Enke hat ein nie dagewesenes Echo in der Öffentlichkeit gefunden. Seither, so scheint es, ist der Umgang mit dem Tod zum Dauerbrenner in den Medien geworden. Berichte über Sterbehilfe und Hospizbewegung, Palliativmedizin und Plastinate-Shows spiegeln die Vielfalt und Widersprüchlichkeit unserer Reaktionen auf das Unvermeidliche wider. Doch kann man tatsächlich von einer Enttabuisierung des Todes sprechen? Oder dient er den Medien bloß als Quotenbringer?

Gäste des Herrenhäuser Gesprächs Tod Tabu oder Top-Thema?:
Prof. Dr. med. Gian Domenico Borasio, Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universität München.
Fritz Roth, Private Trauer Akademie, Bergisch Gladbach.
Prof. Dr. Hubert Knoblauch, Institut für Soziologie, Technische Universität Berlin.
Prof. Dr. Armin Nassehi, Lehrstuhl für Soziologie, Universität München.
Georg Diez, Journalistin und Publizist.

Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf diese Veranstaltung hin und kommen Sie selbst am:
Mittwoch, 10. November 2010, 19 Uhr, Schlossküche Herrenhausen.
Eintritt frei

Anmeldung wird erbeten unter herrenhaeusergespraeche@ndr.de

NDR Kultur sendet eine Aufzeichnung des Gesprächs am Sonntag, 14. November, von 20.00 bis 22.00 Uhr.

Programmvorschau:
Soziale Gerechtigkeit Utopie oder Garantie?. Gäste: Günter Grass, Literaturnobelpreisträger. Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Prof. Axel Börsch-Supan, Ph.D., Mannheim Research Institute for the Economics of Aging. Prof. Dr. Stephan Liebig, Fakultät für Soziologie, Universität Bielefeld. Termin: 20. Januar 2011, 19 Uhr, Schlossküche Herrenhausen; Eintritt frei

Hintergrund:
Die Herrenhäuser Gespräche werden gemeinsam von der VolkswagenStiftung und von NDR Kultur veranstaltet. Sie widmen sich Themen aus Wissenschaft und Kultur.

Kontakt
VolkswagenStiftung
Kommunikation
Jens Rehländer
Telefon: 0511 8381 380
E-Mail: rehlaender@volkswagenstiftung.de

Veranstaltungsmanagement
Katja Ebeling
Telefon: 0511 8381 284
E-Mail: ebeling@volkswagenstiftung.de

Die Pressemitteilung steht im Internet zur Verfügung unter http://www.volkswagenstiftung.de/service/presse.html?datum=20101105
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