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Konsequenzen des hessischen Hochschulpakts 2011-2015: FH Frankfurt verhängt Haushaltssperre

17.11.2010 - (idw) Fachhochschule Frankfurt am Main

Frankfurt/Main, 17. November 2010. Das Präsidium der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) hat am 17. November 2010 eine Haushaltssperre mit sofortiger Wirkung verhängt. Diese soll zunächst bis zum 31. Dezember 2010 bestehen, über eine Fortsetzung wird dann entschieden. Entsprechend der Informationen zum Landeshaushalt 2011, die der Hochschule vorliegen, ist mit Kürzungen in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro gegenüber dem laufenden Haushaltsjahr 2010 zu rechnen.

Bereits nach der Unterzeichnung des hessischen Hochschulpakts 2011-2015 im Mai dieses Jahres hatte FH-Präsident Detlev Buchholz geäußert, dass der Pakt seines Erachtens scheitern werde, sobald nur eine einzige Hochschule die Lehre nicht mehr rechtssicher aufrechterhalten könne. Zwar wird die Qualität des Studien- und Forschungsbetriebs an der FH Frankfurt aufrechterhalten, wichtige Projekte für die Zukunft können derzeit aber nicht starten oder müssen in der Ausstattung stark eingeschränkt werden, betont Buchholz. Außerdem müssten wegen der Einsparungen alle Neu- und Wiederbesetzungen sowie alle Anschaffungen geprüft und gegebenenfalls verschoben oder unterlassen werden.

Von den Kürzungen betroffen sind alle Ausgaben im Rahmen des Landeshaushalts. Die Einsparungen gelten nicht für Drittmittel, Sonderprogramme des Bundes beziehungsweise des Landes sowie die Mittel für die Qualitätsverbesserung von Studium und Lehre.
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