Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 24. Januar 2020 

Wissenschaftsministerin an der Hochschule Lausitz zu Gast

19.11.2010 - (idw) Hochschule Lausitz (FH)

Die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Dr. Martina Münch, überzeugte sich von der Forschungskompetenz der Hochschule Lausitz. Im Rahmen einer Reise durch die Mark Brandenburg besuchte sie am 15. November 2010 den Studienort Senftenberg. Am Beispiel der Biotechnologie gewann die Ministerin Einblicke in die Forschungskompetenz und das Ausgründungspotenzial der Hochschule. Ebenso informierten sich die Landtagsabgeordnete, Martina Gregor, der Bürgermeister der Stadt Senftenberg, Andreas Fredrich, der Bürgermeister der Stadt Großräschen, Thomas Zenker, und weitere Persönlichkeiten.

Der Präsident der Hochschule Lausitz, Prof. Dr. Günter H. Schulz, hob in seinen Begrüßungsworten nicht nur die Erfolge im Bereich der anwendungsbezogenen Forschung, sondern auch das den Studiengang Biotechnologie auszeichnende hohe Maß an Mobilität und Internationalität hervor.
In einer Laborpräsentation ausgründungsfähiger Projekte informierte Prof. Dr. Klaus-Peter Stahmann unter anderem über die Monoseptische Kultivierung von Mikroorganismen. Der Hochschule wurde bereits ein Patent für ein hier entwickeltes mikrobielles Verfahren zur Herstellung von Enzymen zuerkannt.

Mit großem Interesse verfolgte Ministerin Münch auch die Vorstellung von Projekten im Bereich der Regenerativen Medizin durch den Studiendekan Biotechnologie, Prof. Dr. Jan-Heiner Küpper, dessen Forschungen sich mit menschlichen Herz- und Leberzellen befassen, sowie von Prof. Dr. Ursula Anderer, deren Forschungsgegenstand menschliches Knorpelgewebe ist. Über das Wirken der Nachwuchsforschergruppe Neue Technologien für die molekulare Diagnostik Real-time-PCR-Array gab Dr. Michael Schierack Auskunft.

Prof. Dr. Günter H. Schulz und Dr. Niels Hempel stellten in der Phototrophen Biotechnologie das aktuelle Projekt "Industrielle Energieträgerproduktion mit Algen" vor, bei dem die IGV GmbH Potsdam und die Universität Potsdam Projektpartner sind.

Der Präsident hob die Bedeutung eines Innovationszentrums für die Stärkung des Forschungsstandortes Senftenberg sowie für die Entwicklung der Region hervor, dessen Errichtung in Hochschulnähe angestrebt wird. Dieses Innovationszentrum soll insbesondere auch einige neue Startup-Unternehmen aufnehmen, deren Ausgründung aus der Hochschule Lausitz in naher Zukunft geplant ist. In einem künftigen Algenforschungsinstitut sollen an der Hochschule Lausitz unterschiedliche Verwertungsstrategien von Algenbiomasse untersucht werden.

Von der auf hohem Niveau betriebenen Zukunftsforschung zeigte sich die Wissenschaftsministerin am Ende ihres Besuches an der Hochschule Lausitz beeindruckt.
uniprotokolle > Nachrichten > Wissenschaftsministerin an der Hochschule Lausitz zu Gast
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/207369/">Wissenschaftsministerin an der Hochschule Lausitz zu Gast </a>