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Europa vernetzt Europäische Geschichte geht online: Freischaltung mit europaweiter Videokonferenz

22.11.2010 - (idw) Institut für Europäische Geschichte

(Mainz, 22.11.2010, JBg) Am 3. Dezember 2010 wird EGO | Europäische Geschichte Online im Rahmen einer Videokonferenzschaltung zwischen zehn europäischen Wissenschaftsstandorten zur weltweiten kostenfreien Nutzung freigegeben. Die zentrale Festveranstaltung des Instituts für Europäische Geschichte (IEG) findet in der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur statt. Was verbindet Paris mit Budapest und Wien, Prag mit London, Leuven mit Wrocaw oder Tartu mit Zürich? Die Erfahrung einer "geteilten" Geschichte, von Austausch und Kooperation, aber auch von Konflikten und Abgrenzung. Künftig verbindet sie zudem ein großes europäisches Publikationsprojekt: EGO | Europäische Geschichte Online entfaltet die wechselvolle Geschichte Europas in der Neuzeit unter dem Blickwinkel von Kommunikation und Transfer. Am 3. Dezember 2010 wird EGO in einer Live-Videokonferenzschaltung zwischen zehn europäischen Wissenschaftsstandorten der Öffentlichkeit vorgestellt.

EGO | Europäische Geschichte Online erschließt 500 Jahre europäischer Geschichte der Neuzeit über Länder-, Fach- und Methodengrenzen hinweg. Zehn Themenstränge bündeln Prozesse interkulturellen Austauschs, die über staatliche, nationale und kulturelle Grenzen hinaus wirkten. Sie reichen von Religion, Politik, Wissenschaft und Recht über Kunst und Musik bis zu Wirtschaft, Technik und Militär. Die Beiträge vernetzen Abbildungen, Quellentexte, Statistiken, animierte und interaktive Karten sowie Ton- und Filmdokumente.

Die Inhalte dieses Open Access-Projekts stehen ab 03.12.2010 allen Nutzern weltweit zur Verfügung (http://www.ieg-ego.eu). Bis 2013 sollen über 200 Beiträge publiziert werden. Die Freischaltung erfolgt mit etwa 75 Beiträgen. Publikationssprachen sind deutsch und englisch. EGO wird am IEG Mainz nach einer Startförderung durch das Land Rheinland-Pfalz seit 2009 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

An der Festveranstaltung in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur werden u.a. der Staatsekretär im Wissenschaftsministerium Rheinland-Pfalz Michael Ebling sowie die Mainzer Kulturdezernentin Marianne Grosse teilnehmen. Durch die Veranstaltung führt Dr. Alf Mentzer vom Hessischen Rundfunk.

Mit der öffentlichen Freischaltung von Europäische Geschichte Online feiert das Institut für Europäische Geschichte zugleich sein sechzigjähriges Bestehen. Das IEG betreibt Forschungen zu den religiösen und politischen Grundlagen Europas und unterhält ein internationales Stipendienprogramm.

Europa vernetzt Europäische Geschichte geht online
am 3. Dezember 2010, 14 bis 16 Uhr
im Plenarsaal der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
Geschwister-Scholl-Straße 2, 55131 Mainz

Um Anmeldung bis 26.11.2010 per Email (ieg4@ieg-mainz.de) oder per Fax: 06131-393526 wird gebeten.

Kontakt:
Institut für Europäische Geschichte
Veranstaltungen / Öffentlichkeitsarbeit
Alte Universitätsstraße 19
55116 Mainz
Tel.: 06131-39 39370
Fax.: 06131-39 35326
E-Mail: ieg4@ieg-mainz.de Weitere Informationen: http://www.ieg-mainz.de
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