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Neuer Querschnittsbereich Gender Studies am DIW Berlin

09.12.2010 - (idw) Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung DIW Berlin

Mit einem Auftaktvortrag zum Thema Geschlechterverhältnisse in Führungspositionen Ein Blick auf den Forschungsstand von Prof. Dr. Gertraude Krell a. D. (FU Berlin) startet das DIW Berlin am 15. Dezember den neuen Querschnittsbereich Gender Studies. Der Präsident des DIW Berlin, Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann, wird den neuen Querschnittsbereich mit über 50 Mitgliedern aus nationalen und internationalen Wissenschaftseinrichtungen, darunter mehr als 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem DIW Berlin, offiziell eröffnen. Dabei wird er PD Dr. Elke Holst, die die Gruppe zukünftig leitet, zur Forschungsdirektorin ernennen. Nach verschiedenen Tätigkeiten in der Privatwirtschaft, öffentlichen Verwaltung und Wissenschaft ist sie seit 1987 am DIW Berlin beschäftigt, seit 1990 als Senior Economist in der Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP).

Mit dem Thema Gender Studies sollen auch Aspekte in die Forschungsarbeit integriert werden, die sich auf ökonomische Auswirkungen der in einer Gesellschaft bestehenden, aber veränderbaren Vorstellungen zur Aufgabenverteilung zwischen Frau und Mann beziehen. Derartige Vorstellungen, wie sie sich etwa in der traditionellen Aufgabenteilung zwischen Frau und Mann im Haushalt herauskristallisieren, haben unter anderem Auswirkungen auf die institutionellen Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes, das Arbeitsangebot, die Aufstiegschancen und die Entlohnung von Frauen und Männern.

Das DIW Berlin misst dem Schwerpunkt "Gender Studies" eine große Bedeutung zu. Mit dem neuen Querschnittsbereich wird eine breitere Integration des Themas im DIW Berlin verankert und mittels eines Netzwerks die interne und externe Zusammenarbeit zu dem Thema gestärkt.

Am DIW Berlin gibt es derzeit sieben abteilungsübergreifende Forschungsgruppen. Mehrere Abteilungen decken gemeinsam wichtige Querschnittsthemen ab. Damit kann das DIW Berlin flexibel auf neue, beziehungsweise aktuelle wirtschafts- und sozialpolitische Themen reagieren. Weitere Informationen: http://www.diw.de
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