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Theorie und Praxis auf hohem Niveau verbinden

10.12.2010 - (idw) Nordakademie - Hochschule der Wirtschaft

Für das Herbstsemester 2011 bietet die NORDAKADEMIE, Hochschule der Wirtschaft, in Elmshorn 340 Studienplätze für die Fächer Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre an. Abiturienten sollten sich schon jetzt für das duale Studium an der Fachhochschule bewerben Kaum hat sich die deutsche Wirtschaft erholt, beklagen Arbeitgeber das knappe Angebot an Fachkräften. Drei von vier Unternehmen haben Probleme, offene Stellen mit qualifizierten Mitarbeitern zu besetzen. So eine aktuelle Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Deshalb müssen sich gut ausgebildete Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsinformatiker um ihre Zukunft keine Sorgen machen: Sie haben beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Weniger gute Chancen haben dagegen Abiturienten, die in diesen Studienfächern einen Platz für das Herbstsemester 2011 abbekommen wollen. Denn mit Aussetzung der Wehrpflicht wird die Zahl der Studenten im nächsten Jahr überdurchschnittlich steigen. Vorläufige Schätzungen gehen von einem Plus bis zu 70.000 aus.

Die Hochschulen bekommen Probleme, den studentischen Ansturm zu bewältigen. An der NORDAKADEMIE, Hochschule der Wirtschaft, in Elmshorn sieht Kanzler Jörg Meier den Ansturm der Studenten dagegen gelassen: Zum einen bewerben sich die Studenten zunächst bei unseren Kooperationsunternehmen und zum anderen stehen bei uns rund 340 Studienplätze zur Verfügung. Es ist unsere Aufgabe als von der Wirtschaft getragenes Dienstleistungsunternehmen, gemeinsam mit der Wirtschaft geeigneten Nachwuchs auszubilden. Und das sollte gelingen, denn die NORDAKADEMIE belegt in unabhängigen Beurteilungen stets eine Spitzenposition. So erhielten die Elmshorner im Hochschulranking 2009/10 in allen drei angebotenen Bachelorstudiengängen (Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaftslehre) erneut hervorragende Noten. Deshalb sind Absolventen unserer dualen Studiengänge in den Unternehmen besonders gefragt, weiß Jörg Meier aus Erfahrung.

Die Drägerwerk AG in Lübeck gehört zu den 500 Kooperationsbetrieben der NORDAKADEMIE. Nicole Rolfes, Leiterin Berufsausbildung, ist vom dualen Studiensystem, wie es an der Hochschule der Wirtschaft praktiziert wird, überzeugt, da auf qualitativ hohem Niveau Theorie und Praxis miteinander verbunden werden. Außerdem, so Rolfes weiter, werden die Studenten durch den engen Kontakt der Unternehmen mit der Hochschule optimal für den direkten Berufseinstieg vorbereitet. Auch wenn den Studenten während ihrer Ausbildung einiges abverlangt werde und viel Engagement und Durchhaltevermögen aufgebracht werde müsse, sei der direkte Wissenstransfer von der Theorie in die Praxis und umgekehrt eine zusätzliche Motivation für die Studenten, meint Ausbildungsleiterin Rolfes.

Die Unternehmen profitieren natürlich ebenfalls vom dualen Studium, da die Bachelorabsolventen direkt ohne Einarbeitungszeit und Eingewöhnungsphase durchstarten können. Nicole Rolfes: Schließlich haben wir dreieinhalb Jahre Zeit, unseren künftigen Mitarbeiter kennenzulernen, zu fördern und zu fordern.

Wie bei vielen anderen Ausbildungsunternehmen der NORDAKADEMIE so hat sich auch bei Dräger der Anteil weiblicher Bewerber kontinuierlich gesteigert. In diesem Jahr haben wir sogar wesentlich mehr weibliche als männliche Bewerber, die eine hohe Affinität zur Technik haben, so Nicole Rolfes. Das Lübecker Unternehmen für Medizin- und Sicherheitstechnik vergibt für das Herbstsemester 2011 acht Studienplätze für Wirtschaftsingenieurwesen und zwei für Wirtschaftsinformatik.

Fünf Studienplätze für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen vergibt die Hauni Maschinenbau AG im kommenden Studienjahr. Das Hamburger Unternehmen ist wie Dräger Mitbegründer der NORDAKADEMIE und arbeitet seit 1992 mit der Hochschule zusammen. Christian Eggenstein, selbst Betriebswirtschaftsabsolvent der NORDAKADEMIE und heute Ausbildungsleiter bei Hauni, sieht in Elmshorn die Erwartungen der Unternehmen an die Studieninhalte immer berücksichtigt: Die enge Verzahnung zwischen einem anspruchsvollen Hochschulstudium und einer fundierten betriebspraktischen Ausbildung ist eine Kombination, die uns aus wirtschaftlicher, zeitlicher und qualifikatorischer Sicht überzeugt. Auch bei Hauni in Hamburg bekommen Bewerber nicht automatisch nach bestandenem Abitur einen firmenfinanzierten Studienplatz. Wir nehmen uns einen ganzen Tag lang Zeit, unsere Bewerber zu beobachten. Dabei stehen Mathetest, kognitiver Fähigkeitstest, räumliches Vorstellungsvermögen und Gruppenarbeiten auf dem Programm. Die Bewerber erhalten aber auch genügend Zeit, uns bei Betriebsführungen und Fragerunden kennenzulernen, erläutert Eggenstein.

Vor zwölf Jahren saß der heutige Ausbildungsleiter selbst auf der Bewerberbank bei Airbus in Finkenwerder. Er hatte zuvor Kontakt zu Studenten der NORDAKADEMIE aufgenommen und erhielt durchweg positive Antworten auf seine Fragen nach Studienangeboten und Ausstattung der Hochschule. Rückblickend resümiert Eggenstein: Aus meiner Studienzeit sind mir das besonders gute Lernklima in den kleinen Gruppen, die überaus freundlichen und sehr kompetenten Mitarbeiter und Professoren sowie insbesondere das große Engagement und der starke Zusammenhalt unter den Studierenden in besonders guter Erinnerung geblieben.

Peter Bergmann (23), im fünften Semester Wirtschaftsingenieurwesen an der Elmshorner Privathochschule, empfindet wie Christian Eggenstein das Lernen in kleinen Gruppen als besonders positiv. Unsere Dozenten kennen uns, sprechen uns mit Namen an. Fast alle kommen direkt aus der Praxis und können von dort berichten, sagt Bergmann, dessen Ausbildungsbetrieb der mittelständische Maschinen- und Anlagenbauer Oerlikon Neumag in Neumünster ist. Auch Hauke Sohst (24), der im siebten Semester Betriebswirtschaftslehre studiert und gerade seine Bachelor-Arbeit schreibt, fühlt sich von den Dozenten ebenfalls gut betreut. Darüber hinaus sind für ihn die bestens sortierte Bibliothek, die gut ausgestatteten Seminarräume sowie die modernen IT-Einrichtungen ideale Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium. Als sehr angenehm empfindet Sohst, der beim Zeit Verlag in Hamburg ausgebildet wird, dass der fordernde Hochschulalltag immer wieder durch die praktischen Blöcke im Unternehmen aufgelockert wird. Das Studium fördert auch die Fähigkeit zur Selbstorganisation und zum Zeitmanagement, sagt Hauke Sohst.

Die angehenden Studenten der NORDAKADEMIE bewerben sich anders als an Universitäten bei den Kooperationsunternehmen der Hochschule. Wer einen der begehrten Studienplätze erhält, muss sich über die Finanzierung seines Studium keine Sorgen machen, denn dafür sorgt das Ausbildungsunternehmen. So ist das persönliche Potenzial eines Bewerbers für die Vergabe eines Studienplatzes ausschlaggebend und nicht, wie bei manchen anderen privaten Hochschulen, zusätzlich der Geldbeutel der Eltern, macht Kanzler Jörg Meier deutlich. Weitere Informationen: http://Eine Liste der Kooperationsunternehmen, die für den Oktober 2011 Studienplätze vergeben, kann auf der Homepage der NORDAKADEMIE eingesehen werden: http://www.nordakademie.de/firmen2011.html

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