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Aus Erfahrung besser werden: PATONGO ermöglicht grenzenlose Vernetzung zwischen Praktikern

10.02.2011 - (idw) FernUniversität in Hagen

Das Portal Patongo sucht mit Hilfe semantischer Ähnlichkeiten relevante, bereits gespeicherte Lösungsansätze, die bei der Projektgestaltung helfen können. Dafür greift es auf Erfahrungen zurück, die andere Community-Mitglieder bereits gesammelt und geschildert haben. Das Rad nicht neu erfinden müssen, sondern Erfahrungen anderer nutzen können: Hierfür stellt das Lehrgebiet Kooperative Systeme der FernUniversität in Hagen auf der CeBIT (Halle 9, Stand D06) die Wissenstechnologie PATONGO vor. PATONGO greift eine Herausforderung auf, die in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) genauso wie in anderen großen verteilten Organisationen oft auftritt: Gute Ideen und Erfahrungen vieler, auch weit entfernt lebender Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, sollten allen als Wissensschatz zur Verfügung stehen, damit sie aus ihm schöpfen können. So werden sowohl gemeinsame Lernprozesse in Organisationen als auch die kreative Ideenfindung unterstützt.

Aus der Erfahrung der Einen wird das Wissen der Anderen
Das Portal PATONGO besteht u.a. aus einem Erfahrungs- und aus einem Wissensraum. Wer neue Projekte gestalten will kann hier fündig werden. Das Portal sucht mit Hilfe semantischer Ähnlichkeiten relevante, bereits gespeicherte Lösungsansätze, die bei der Projektgestaltung helfen können. Dafür greift es auf Erfahrungen zurück, die andere Community-Mitglieder bereits gesammelt und geschildert haben. Erfahrungen vieler Mitarbeitender werden zu gemeinsamen Wissen weiterentwickelt. Eine ganze Community trägt so zur Reifung von Wissen und derGood Practice der Organisation bei.

Der Prozess wird durch PATONGO erstmals in diesem Umfang durch Web-2.0-Technologien angestoßen und unterstützt. Dies ist für große Organisationen wie die EKD mit über einer Million aktive Mitglieder wichtig. Indem sich z.B. haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende aus verschiedenen Landeskirchen im Web 2.0 vernetzen, kann schneller, besser und auch kostengünstiger gearbeitet werden. Deshalb nutzt die EKD in geistreich.de die PATONGO-Technologie zum Aufbau einer Community of Practice.

Im dritten PATONGO-Bereich, dem Ideenraum, werden Personen, die ein Problem lösen möchten, mit Menschen zusammengeführt, die zu diesem Thema bereits Erfahrungen gesammelt haben. Gemeinsam können sie in PATONGO innovative Ideen für die Lösung des Problems entwickeln.

Auf der CeBit stellt die FernUniversität die Technologien hinter PATONGO vor. Erstmalig wird dem Publikum auch eine mobile Anwendung vorgestellt, die das Lernen und den Austausch direkt in der Situation ermöglicht, in der man vor einer Herausforderung steht. Das situative Lernen ist der Trend der Zukunft, sagt Dr. Till Schümmer. PATONGO fördert bereits den Austausch guter Praktiken. Langfristig soll ein solcher Austausch auch direkt in der Situation möglich sein, in der man ihn am meisten braucht. Wir wollen Praktikern damit eine Art good practices to go anbieten.

Partner der FernUniversität im vom BMBF und dem ESF unterstützten PATONGO-Projekt sind die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und das Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen.

Weitere Informationen im Internet: www.patongo.de und www.geistreich.de.
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