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Engagement für Deutsche Auslandsschulen

15.03.2011 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Prof. Dr. Hermann Funk von der Universität Jena zum Vorsitzenden von Beratungsgremium gewählt Fachkräftemangel, demografischer Wandel und Integration diese Themen beherrschen derzeit viele öffentliche Debatten in Deutschland. Qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland werden gebraucht und diese sind auf eine gelungene Integration angewiesen. Grundvoraussetzung dafür ist das Beherrschen der Deutschen Sprache. Bei deren Vermittlung spielen die Deutschen Auslandsschulen eine wichtige Rolle. Rund 140 dieser Einrichtungen gibt es weltweit. Die meist in freier Trägerschaft geführten Schulen werden von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen des Bundesverwaltungsamtes (ZfA) unterstützt, die wiederum vom wissenschaftlichen Beirat Deutsch als Fremdsprache beraten wird. Dieser hat jetzt einen neuen Vorsitzenden gewählt: Prof. Dr. Hermann Funk von der Friedrich-Schiller-Universität Jena wird dem zwölfköpfigen Gremium für drei Jahre vorstehen.

Die Mitglieder des Beirats werden sich auf unterschiedlichen Ebenen der schulischen Arbeit einbringen, sagt Prof. Funk, Direktor des Instituts für Auslandsgermanistik der Universität Jena. Aufgabe des wissenschaftlichen Beirates ist es, die ZfA in Fragen des Spracherwerbs, des Curriculums sowie der Methodik und Didaktik zu beraten: Der Beirat ist Ansprechpartner für Fragen der Qualität und der Planung des Deutschunterrichtes in den Auslandsschulen, erklärt Funk. Der neue Beiratsvorsitzende, der seit 2009 auch Präsident des Gesamtverbandes Moderner Fremdsprachen (GMF) ist, wird sich besonders den Arbeitsfeldern Qualitätsentwicklung, Umsetzung der Curricula der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften sowie der fach- und berufsbezogenen Spracharbeit widmen.

Die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates, Professorinnen und Professoren aus zwölf deutschen Hochschulen, werden gemeinsam mit den ZfA-Pädagogen die Schwerpunkte der kommenden drei Jahre festlegen. Die Hauptarbeit wird zwischen den jährlichen Sitzungen in unterschiedlichen Bereichen geleistet, zu Themen wie Prüfungen und Tests, fächerübergreifender Unterricht oder Deutsch als Fremdsprache in Kindergärten und Grundschulen. Außerdem sollen die rund 343.000 geförderten Schüler im Ausland auch von den geplanten aktuellen Entwicklungen im Bereich des multimedialen Lernens profitieren.

Kontakt:
Prof. Dr. Hermann Funk
Institut für Auslandsgermanistik DaF/DaZ der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Ernst-Abbe-Platz 8, 07743 Jena
Tel.: 03641/ 944368
E-Mail: hermann.funk[at]uni-jena.de Weitere Informationen: http://www.uni-jena.de
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