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IAT: NRW-Kliniken aktiv in Innovation und regionaler Gesundheitswirtschaft

16.03.2011 - (idw) Institut Arbeit und Technik

Innovationspanel2010.Klinikwirtschaft.NRW auf dem Gesundheitskongress des Westens Die Krankenhäuser in NRW sind auf zahlreichen Innovationsfeldern aktiv. Oberster Maßstab der Innovationsaktivitäten ist die Erhöhung des Patientennutzens bei verbesserter Organisation und gesteigerter Wirtschaftlichkeit. Entwicklungsoptionen bestehen künftig bei einer stärker branchenübergreifenden Geschäftsfeldentwicklung als Treiber für gesundheitswirtschaftliche Innovationen auf regionaler Ebene. Das sind wesentliche Ergebnisse des Innovationspanel2010.Klinikwirtschaft.NRW, das am Dienstag auf dem Gesundheitskongress des Westens in Essen vorgestellt wurde.

Das Innovationspanel ist eine Initiative des Clustermanagements Gesundheitswirtschaft.NRW in Kooperation mit dem Deutschen Krankenhausinstitut (DKI), dem Institut Arbeit und Technik (IAT) und dem Zentrum für Innnovation in der Gesundheitswirtschaft OWL (ZIG). Es präsentiert die Ergebnisse einer Repräsentativbefragung im Rahmen des Trend- und Innovationsmonitoring der NRW-Gesundheitswirtschaft, an der sich mit Unterstützung der Krankenhausgesellschaft (KGNW) im Jahr 2010 insgesamt 95 Einrichtungen aus Nordrhein-Westfalen (25%) beteiligten.

Auf dem Weg zu regionalen Gesundheitszentren weiten die Krankenhäuser ihr Leistungsangebot zusehends aus, zusätzlich zur vollstationären Akutbehandlung werden unterschiedlichste Angebote unter einem Dach vorgehalten, etwa in der ambulanten ärztlichen Versorgung, Pflege, Rehabilitation und Prävention. Gleichzeitig werden Kooperationen mit anderen Kliniken, Sozial- und Gesundheitseinrichtungen ausgebaut. Allerdings scheinen laut Befragung die Potentiale für Kooperation im Rahmen innovativer Systemlösungen (68,6 % gar nicht/selten) oder mit Nachbarbranchen wie der Wohnungswirtschaft (76,5% kooperieren gar nicht/selten) oder der Freizeit- (54,7% kooperieren gar nicht/selten) und Touristikbranche (87,3 % kooperieren gar nicht/selten) derzeit nicht ausgeschöpft.

Die Einschätzung der wirtschaftlichen Situation der Krankenhäuser in der zweiten Jahreshälfte 2010 ergab bei rund 40% der Kliniken ein positives Bild. Die Erwartungen für das Folgejahr 2011 fallen pessimistischer aus: 52% der Krankenhäuser erwarten eine Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage, 9% eine Verbesserung. 41% der befragten Krankenhäuser beurteilen ihre derzeitige Investitionsfähigkeit als eher hoch.

Ihre Ansprechpartner:

Michaela Evans, Institut Arbeit und Technik (IAT), Gelsenkirchen,
0209.1707121, evans@iat.eu

Dr. Karl Blum, Deutsches Krankenhausinstitut e.V. (DKI), Düsseldorf,
0211.4705117, karl.blum@dki.de

Uwe Borchers, ZIG Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL, Bielefeld (Projektträger), 0521.32986012, borchers@zig-owl.de

Dr. Sabine Löffert, Deutsches Krankenhausinstitut e.V. (DKI), Düsseldorf,
0211.4705156, sabine.loeffert@dki.de

Claudia Braczko
Pressereferentin
Institut Arbeit und Technik
der Fachhochschule Gelsenkirchen
Telefon: 0209/1707-176
E-Mail: braczko@iat.eu
Web: www.iat.eu Weitere Informationen: http://www.iat.eu
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