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Weimarer Medienwissenschaft geht nach Amerika

16.03.2011 - (idw) Bauhaus-Universität Weimar

Die Jahrestagung des Internationalen Kollegs für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM) der Bauhaus-Universität Weimar unter dem Titel Media Histories findet vom 24. bis 26. März in New York statt Vom 24. bis 26. März 2011 tagt das IKKM in New York gemeinsam mit den renommierten Universitäten Princeton und Columbia unter dem Titel »Media Histories. Epistemology, Materiality, Temporality«. In zehn hochkarätigen Vorträgen, einer Keynote Lecture und einer Evening Lecture werden die drei Institutionen neueste Entwicklungen und Tendenzen im Bereich der Mediengeschichte ausloten.

Die medienwissenschaftlichen Einrichtungen der Bauhaus-Universität Weimar, zu denen das IKKM seit 2008 zählt, haben die Frage nach dem Verhältnis von Medien und Geschichte bereits seit Jahren schwerpunktmäßig untersucht. Sie besetzen damit einen wichtigen Platz im Kreis der historisch orientierten Medienwissenschaften, die in den letzten Jahren auch in andere kultur- und geisteswissenschaftliche Disziplinen ausstrahlte. Seit längerem ist diese Entwicklung auch in den USA auf Interesse gestoßen. Gleichzeitig wurden dort in unterschiedlichen Disziplinen neue medienhistorische Ansätze erprobt und entwickelt. Die Tagung versucht nun mit zwei herausragenden amerikanischen Universitäten diese gemeinsamen Forschungen zusammen zu denken.

Die Idee, die Jahrestagung eines großen deutschen Forschungsinstitutes im Ausland abzuhalten, geht auf das Forschungsleitbild des IKKM zurück. Eingerichtet im Jahr der Geisteswissenschaften 2007, widmet sich das Internationale Kolleg unter anderem dem Ziel, die geisteswissenschaftliche Forschung in Deutschland stärker international sichtbar zu machen und zu vernetzen. Dazu zählt auch die stetige und gemeinsame Weiterentwicklung mit den zahlreichen wissenschaftlichen Gästen aus dem In- und Ausland.

Die Tagung wird durch eine Keynote Lecture Jonathan Crarys von der Columbia University eröffnet, dessen Veröffentlichungen zur Geschichte des Sehens im 19. Jahrhundert bereits zu Klassikern der Medienkulturwissenschaft geworden sind. Den ersten Konferenztag beschließt die Evening Lecture Joseph Vogls von der Humboldt-Universität zu Berlin, der sich durch seine Arbeiten zur Poetologie des Wissens als maßgeblicher Beiträger in der hier ausgetragenen Debatte etabliert hat.

Weitere Vorträge werden gehalten von Weihong Bao, Jimena Canales, Lorenz Engell, Tom Gunning, Marilyn Ivy, Adrian Johns, Ben Kafka, Anna McCarthy, Dorothea von Mücke, John Durham Peters, Erhard Schüttpelz, Bernhard Siegert und Barbara Wittmann.

Weitere Informationen zur Tagung mit Abstracts und vollständigem Programm finden Sie auf der Website des IKKM unter http://www.ikkm-weimar.de/mediahistories.

Kontakt:

Dipl.-Kult.Wiss. (Medien) André Wendler
Bauhaus-Universität Weimar
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am IKKM
Tel.: +49 (0) 36 43/58 40 17
E-Mail: andre.wendler@uni-weimar.de
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