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Gesellschaft mit beschränkter Information? Möglichkeiten und Grenzen des Zensus 2011

17.03.2011 - (idw) Universität Bielefeld

Symposium der deutschen Arbeitsgemeinschaft Statistik am 8. April in Berlin

Warum braucht Deutschland einen Zensus? Gibt es nicht schon genügend Daten, um die gesellschaftlich relevanten Fragen beantworten und die politischen Entscheidungsträger beraten zu können? Oder benötigt die Gesellschaft vielleicht sogar mehr Daten als durch den Zensus 2011 zu erhalten sind? Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich die deutsche Arbeitsgemeinschaft Statistik (DAGStat) im Rahmen des Symposiums Möglichkeiten und Grenzen des Zensus 2011 am 8. April in Berlin.

Das Symposium wird die politische Relevanz der Zensusergebnisse thematisieren, von der nationalen bis zur kommunalen Ebene. Die neuartige Zensusmethode wird zum einen überblickartig erläutert, zum anderen wird die wichtige Frage geklärt, warum eine Stichprobenbefragung bei Haushalten ausreicht, um die Qualität der Ergebnisse zur amtlichen Einwohnerzahl zu sichern und um eine ganze Reihe anderer wichtiger Ergebnisse Erwerbstätigkeit, Bildung, Migrationshintergrund, Religion zu liefern.
Auch Kritiker des Zensus 2011, die nicht davon überzeugt sind, dass der Datenschutz gewährleistet ist und dass diese Fülle von Informationen wirklich erhoben werden muss, werden im Rahmen des Symposiums zu Wort kommen.

Das Symposium wird am 8. April um 10 Uhr im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Mohrenstraße in Berlin, durch Professor Dr. Göran Kauermann (Vorsitzender DAGStat) von der Universität Bielefeld eröffnet. Das Symposium endet mit einer Podiumsdiskussion (Beginn 15:45 Uhr) mit den Expertinnen und Experten Dr. Sabine Bechtold, Helmut Eppmann, Werner Hülsmann und Professor Dr. Gert G. Wagner. Moderation: Prof. Dr. Karl Mosler, Stellvertretender Vorsitzender der DAGStat

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, sich über dieses wichtige Thema zu informieren und mit den Fachleuten und Kritikern zu diskutieren.

Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Statistik (DAGStat) will das breite Anwendungsspektrum und die Vielseitigkeit von Statistik stärker in den Vordergrund stellen. Sie bündelt die verschiedenen Ausrichtungen der Disziplin Statistik, von Demographie bis Epidemiologie, von Biometrie bis Versicherungsmathematik und von Psychologie bis Soziologie.

Kontakt:
Professor Dr. Göran Kauermann, Universität Bielefeld
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Telefon: 0521 106-4879 oder 106-6930
E-Mail: gkauermann@wiwi.uni-bielefeld.de Weitere Informationen: http://www.dagstat.de/symposium/zensus2011.html
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