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Verändert Kunst unser Gehirn?

17.03.2011 - (idw) Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Wie wirkt sich Kunst auf unser Gehirn, unsere Persönlichkeit und unsere Gesundheit aus? Im Rahmen eines von der STAEDTLERStiftung geförderten Forschungsverbundes zum Thema Die Bedeutung des Schreibens und kreativen Gestaltens fur die Entwicklung des Menschen untersuchen Forscher der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen und des Instituts für Psychogerontologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in Zusammenarbeit mit dem Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ), in welcher Weise sich der Umgang mit Kunst auf das Denken, die Gesundheit und die Persönlichkeit älterer Menschen im Übergang in den Ruhestand auswirken. In diesem Lebensabschnitt suchen viele Menschen oft nach neuen Aufgaben. Eine solche Herausforderung kann die Beschäftigung mit kulturellen und künstlerischen Themen sein, die sich positiv auf Gesundheit und Persönlichkeit auswirkt. Im Rahmen des neuen Projekts der FAU arbeiten Neurologen, Psychologen, Kunst- und Museumspädagogen zusammen, um Wissen der Hirnforschung, der psychologischen Alternsforschung und der Kunstpädagogik miteinander zu verbinden. Die Forscher versprechen sich Erkenntnisse darüber, wie sich die Auseinandersetzung mit Kunst auf die Leistungsfähigkeit und die Funktion des Gehirns sowie die persönliche Kreativität und das ästhetische Erleben auswirken.

Im Rahmen der Studie führt das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum (KPZ) im Germanischen Nationalmuseum Kunstkurse durch, bei denen es um Aspekte des künstlerischen Erlebens und Schaffens geht. Den Kursteilnehmer bietet sich dabei in die Möglichkeit, ihr eigenes kreatives Potenzial zu entdecken und dieses in unterschiedlichen Techniken und Themenstellungen auch in Auseinandersetzung mit den im Museum gezeigten Kunstwerken weiterzuentwickeln. Die Kurse finden ab Mai einmal in der Woche (ca. 2 Stunden) über einen Zeitraum von zehn Wochen statt und werden kostenfrei angeboten, erfordern jedoch auch die Bereitschaft, sich an Gesprächen und Tests in der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen zu beteiligen.

An der Studie kann teilnehmen, wer vor Kurzem in Rente gegangen ist und zwischen 60 und 70 Jahre alt ist. Weitere Auskünfte geben die Projektmitarbeiterinnen Jennifer Scheel und Anne Bolwerk gerne telefonisch unter der Telefonnummer 09131 - 85 26 832.

Pressegespräch
Ein Pressegespräch, zu dem die Vertreter Ihrer Redaktionen herzlich eingeladen sind, findet statt am Donnerstag, 24. März 2011, um 11.00 Uhr im Raum 8 des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums (KPZ) im Germanischen Nationalmuseum, Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg.

Mehr Informationen:
Jennifer Scheel
Anne Bolwerk
Tel.: 09131/85-26 832
scheel@geronto.uni-erlangen.de
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