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Pro Interkultur: Der Forschungsschwerpunkt Interkultur des KWI stellt sich vor

07.04.2011 - (idw) Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)

In den aktuellen Debatten um Migration und Integration geht es meist um politische Rahmenbedingungen wie Bildungsreformen, Arbeitsmarktpolitik oder Einwanderungsgesetze. Aber wie gehen wir im Alltag mit kulturellen Differenzen um? Sind nicht die tatsächlichen Akteure der interkulturellen Kommunikation viel weiter als die Debatten es uns glauben lassen? Am 9. Mai 2011 findet im KWI und im Filmstudio Glückauf in Essen ein Tag für Interkultur statt, an dem sich Wissenschaftler, Künstler und Journalisten mit diesen Fragestellungen und der Zukunft der multikulturellen Gesellschaft auseinandersetzen. Vorgestellt werden, umrahmt von Theater und Musik, die Forschungsprojekte: Aktives Altern Migration Biographie, Fremde Eigenheiten und eigene Fremdheiten. Interkulturelle Verständigung und transkulturelle Identitätsarbeit in globalisierten Arbeitskontexten, Identities and Modernities in Europe, Interkulturelles Verstehen in Schulen des Ruhrgebiets und Migration und Komik. Inklusions- und Exklusionsprozesse durch Komik und Satire in Spätaussiedlermilieus. Im Anschluss diskutieren Journalisten und Wissenschaftler über das interkulturelle Zusammenleben in Deutschland.

TeilnehmerInnen:
Mark Terkessidis (Migrationsforscher und Journalist), Günfer Çölgeçen (Schauspielerin, Bochum), Dietmar Sachser (EFH Bochum), Asl Sevindim (Autorin und Journalistin), Emscherblut (Improvisationstheater), Hans-Georg Soeffner (KWI), Ronald Kurt (EFH Bochum, KWI) u.a. Eine Veranstaltung des KWI in Kooperation mit dem Filmstudio Glückauf.

Datum: Montag, 9. Mai 2011, 10.30 bis 21.00 Uhr
Ort: Filmstudio Glückauf, Rüttenscheider Straße 2, 45128 Essen und Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Goethestraße 31, 45128 Essen
Teilnahme: Der Eintritt ist frei. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis zum
2. Mai unter pro-interkultur@kwi-nrw.de. Eine Anmeldung für einzelne Programmpunkte ist möglich.

Pressekontakt:
Journalisten können sich für die Veranstaltung akkreditieren bei: Viola Noll, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Tel. 0201/7204-152, viola.noll@kwi-nrw.de.

Programm

10.30 - 11.00 Filmstudio Glückauf
Empfang

11.00 - 12.30 Filmstudio Glückauf
Begrüßung Ronald Kurt, Jessica Pahl (KWI)
Eröffnungsvortrag Hans-Georg Soeffner (KWI)
Musik Gürsoy Tanç, Nesrin Tanç: soundsistanbul

12.30 - 13.30 Filmstudio Glückauf
Filmvorführung mit anschließender Diskussion
Gemeinsam gleich und anders sein. Schüler improvisieren über Interkultur ein Dokumentarfilm von Ronald Kurt

14.45 - 15.45 Filmstudio Glückauf
Szenische Lesung
original gerçek Günfer Çölgeçen und Marianne Daum

16.00 - 17.30 Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)
Schwerpunkt Interkultur am KWI: Vorstellung der Forschungsprojekte
Aktives Altern - Migration - Biographie
Fremde Eigenheiten und eigene Fremdheiten. Interkulturelle Verständigung
und transkulturelle Identitätsarbeit in globalisierten Arbeitskontexten.
Identities and Modernities in Europe
Interkulturelles Verstehen in Schulen des Ruhrgebiets
Migration und Komik. Inklusions- und Exklusionsprozesse durch Komik und Satire in Spätaussiedlermilieus

18.00 - 19.30 Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)
Podiumsdiskussion Pro Interkultur
Mit: Mark Terkessidis (Journalist, Autor und Migrationsforscher), Dietmar Sachser (Theaterschaffender, EFH Bochum), Asl Sevindim (Journalistin, WDR), Hans-Georg Soeffner (Soziologe, KWI), Moderation: Claus Leggewie (KWI)

20.00 - 21.00 Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)
Improvisationstheater
Geben Sie uns Ihr Wort und wir spielen Ihnen eine Szene (Emscherblut)

Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Derzeit stehen die Themenfelder kollektive Erinnerung, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, soziale Verantwortung und kulturelle Aspekte des

Klimawandels im Mittelpunkt. Mit seinen Veranstaltungen sucht das KWI den Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit, es unterhält enge Partnerschaften mit Kultureinrichtungen und Medien.
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