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Projekt Going Forward gestartet: Studierende unterstützen Wilhelm-Hauff-Schüler

08.04.2011 - (idw) Hochschule Heilbronn

- Neun Studierende engagieren sich regelmäßig in der Wilhelm-Hauff-Schule Heilbronn
- Hilfestellung: Studierende sollen Schüler auch außerschulisch ins Leben begleiten
- Motivation, fachliche und soziale Kompetenz - Ausdehnung auf weitere Schulen geplant Heilbronn, April 2011. Mit dem Projekt Going Forward - Studierende unterstützen Schüler startete eine Kooperation zwischen der Wilhelm-Hauff-Schule Heilbronn und der Hochschule Heilbronn. Im Zuge der Zusammenarbeit werden Studierende Werkrealschüler ab der 8. Klasse über einen Zeitraum von zwei Jahren ehrenamtlich betreuen, unterstützen und als Mentor fungieren. Damit erhalten die Schüler auf der einen Seite außerschulische Hilfestellungen bei allen Fragen rund um ihre Ausbildung, anderseits können die Studierenden verschiedene überfachliche Kompetenzen erwerben und ausbauen. Sie werden dabei von beiden Institutionen fachlich betreut. Unsere Vision ist es, dass Studierende Schüler ins Leben begleiten. Hauptziele sind neben der fachlichen Förderung benachteiligter Schüler durch fast gleichalte Studierende auch der Erwerb sozialer Kompetenzen, erklärt die auf der Hochschulseite verantwortliche Projektleiterin Prof. Dr. Susanne Wilpers. Eine weitere wichtige Aufgabe ist es, Jugendliche zu ermutigen, auch nach Enttäuschungen nicht aufzugeben.

Coaching bis zum Schulabschluss: Beide Seiten profitieren
Aktuell engagieren sich neun Studierende freiwillig für zwei Stunden pro Woche in der Wilhelm-Hauff-Schule Heilbronn und erhalten dafür verschiedene Anreize wie Zertifikate im Rahmen des Studium Generale oder ETHIKUM. Gleichzeitig können Schüler an Projekten oder Vorlesungen an der Hochschule teilnehmen und Förderprogramme unterstützen die gemeinsame Freizeitgestaltung. So stellt beispielsweise die Kreissparkasse Heilbronn finanzielle Mittel für gemeinsame Aktivitäten im Tandem oder der ganzen Gruppe zur Verfügung, die den Zusammenhalt stärken. Zwar existieren in Heilbronn bereits Kooperationen zwischen Studierenden und Schülern, jedoch keine, die langfristig auf dem Prinzip Peer to Peer beruhen. Diese Lücke möchte das vorliegende Projekt Going forward schließen, so Wilpers weiter. Dadurch, dass Studierende der Hochschule Heilbronn die Werkrealschüler bis zum Schulabschluss coachen, erfahren diese eine Unterstützung bei Prüfungsfragen, Nachhilfe bei schwierigen Fächern, Informationen zum Berufseinstieg, eine Anleitung zum Aufbau von Lerngruppen, Hilfe bei Motivationsschwierigkeiten sowie eine Unterstützung bei der persönlichen Zielfindung. Auch Stärken-Schwächen-Analysen können durchgeführt werden. Im Gegenzug gewinnen die Studierenden durch das Coaching konkrete Erfahrungen hinsichtlich ihrer eigenen sozialen Kompetenz, der Vermittlung von fachlichen Inhalten, Führungsfähigkeit oder Zielstrebigkeit.
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Hochschule Heilbronn Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik
Mit 6.500 Studierenden ist die staatliche Hochschule Heilbronn der größte wissenschaftliche Bildungsträger der Region Heilbronn-Franken und gehört mit zu den führenden Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. 1961 als Ingenieurschule gegründet, liegt heute der Kompetenz-Schwerpunkt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. Angeboten werden an den drei Standorten Heilbronn, Künzelsau und Schwäbisch Hall und in sieben Fakultäten insgesamt 42 Bachelor- und Masterstudiengänge. Die enge Kooperation mit den Unternehmen aus der Region und die entsprechende Vernetzung von Lehre, Forschung und Praxis werden in Heilbronn großgeschrieben.


Weitere Informationen: Prof. Dr. Susanne Wilpers, Hochschule Heilbronn,
Max-Planck-Str. 39, 74081 Heilbronn, Telefon: 0 71 31-504-528, E-Mail: wilpers@hs-heilbronn.de, Internet: www.hs-heilbronn.de

Pressekontakt Hochschule Heilbronn: Heike Wesener (Kommunikation und Marketing),
Max-Planck-Str. 39, 74081 Heilbronn, Telefon: 0 71 31-504-499, Telefax: 0 71 31-504-559,E-Mail: wesener@hs-heilbronn.de, Internet: www.hs-heilbronn.de
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