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Netzwerk Bioaktive Pflanzliche Lebensmittel erforscht gesundheitsfördernde Pflanzeninhaltsstoffe

11.04.2011 - (idw) Steinbeis-Europa-Zentrum

18 Netzwerkpartner aus Industrie, Forschung und Marketing erforschen unter Federführung des Steinbeis-Europa-Zentrums im Netzwerk Bioaktive Pflanzliche Lebensmittel gesundheitsfördernde Pflanzeninhaltsstoffe. Eine Studie untersucht nun Trends in der Ernährungsindustrie. Seit August 2010 haben sich 18 Netzwerkpartner aus Industrie, Forschung und Marketing zum Netzwerk Bioaktive Pflanzliche Lebensmittel zusammengeschlossen. Unter der Federführung des Steinbeis-Europa-Zentrums treiben sie das Thema Bioaktivität und Gesundheit in Baden-Württemberg voran. Übergeordnetes Ziel ist es, ein besseres Verständnis über funktionelle Pflanzeninhaltsstoffe und deren gesundheitsfördernde Wirkung zu gewinnen. Gefördert wird das Netzwerk über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand ZIM des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Das Netzwerk verfolgt das Ziel, bioaktive pflanzliche Produkte herzustellen.

Im Zentrum stehen aktuell die beiden südamerikanischen Pflanzen Amarant und Quinoa. Pflanzliche Proteine, insbesondere die essentiellen Aminosäuren, sind eine wichtige Komponente für die Herstellung von funktionellen Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln. Die Pflanzen Amarant und Quinoa enthalten viele dieser ernährungsphysiologisch wichtigen Bausteine. Im Rahmen einer Studie, die das Netzwerk in Auftrag gab, wurden nun Trends in der Ernährungsindustrie untersucht, insbesondere auch in Hinblick auf Amarant und Quinoa als die Leitpflanzen des Netzwerks.

Ziele des Netzwerkes sind:
- über bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe aufzuklären
- die Wirksamkeit von bioaktiven Pflanzeninhaltsstoffen besser zu erforschen
- die Qualität der Inhaltsstoffe zu erhöhen, z.B. durch bessere Anbaubedingungen
- die wissenschaftliche Nachweisbarkeit der gesundheitsfördernder Wirkung von bioaktiven Pflanzeninhaltsstoffen weiterzuentwickeln
- Forschung und mittelständische Industrie stärker zu vernetzen und dadurch Synergien zu schaffen
- die Verbraucher besser über die bioaktiven pflanzlichen Inhaltsstoffe und deren positive Wirkungen zu informieren

Kompetenzen des Netzwerks
Die Netzwerkpartner setzen sich aus Forschungseinrichtungen mit pflanzenbiologischen Kompetenzen beim Anbau und der Extraktion der Pflanzeninhaltsstoffe und aus mittelständischen Unternehmen der Biotechnologie, die diese Inhaltsstoffe analysieren, zusammen. Zusätzlich sind auch Netzwerkseinrichtungen im Bereich der Ernährungsmedizin und Datenaufbereitung Partner im Netzwerk. Durch die enge Zusammenarbeit und den regelmäßigen Austausch der Partner profitieren alle von dem Netzwerk: die bereits vorhandenen Entwicklungen und Erfahrungen werden im Netzwerk gebündelt und gemeinsam weiterentwickelt.

Die baden-württembergischen Partner sind:
Anoxymer GmbH, BioLAGO e.V., BIOPRO Baden-Württemberg GmbH, BioRegio STERN Management GmbH, BioTeSys GmbH, Hochschule Esslingen/ Fakultät für angewandte Naturwissenschaften/ Biotechnologie, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen/ Institut für angewandte Forschung/ Fachgebiet Pflanzenbau und Qualitätsmanagement, Hochschule Mannheim/ Institut für analytische Chemie, Institut für biochemische Analysen und Methodenentwicklung (IBAM), Marketing und Absatzförderungsgesellschaft für Agrar- und Forstprodukte aus Baden-Württemberg (MBW), St. Josefgut, Universität Heidelberg/ Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie/ Abt. Biologie, Universität Hohenheim/ Institut für Ernährungsmedizin, Universität Hohenheim/ Institut für Kulturpflanzenwissenschaften, Varionostic GmbH, Vivacell Biotechnology GmbH.


Die Schweizer Partner sind die Hepart AG und das Institut für angewandte Biochemie (IABC) im Kanton Thurgau.

Kontakt am Steinbeis-Europa-Zentrum
Hartmut Welck, Tel. 0711 123 4031
Email: welck@steinbeis-europa.de Weitere Informationen: http://www.bio-pro.de/standort/netzwerk_bpl/ - zur Internetseite des Netzwerks http://download.steinbeis-europa.de/bpl-netzwerk/artikel_amaranth_quinoa.pdf - zum Artikel über Amarant und Quinoa
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