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Das Ruhrgebiet wächst in die Höhe: RUB-Geographen erforschen Anwendungen von 3D-Stadtmodellen

12.04.2011 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Ein hochpräzises dreidimensionales Modell der Ruhrgebietsstädte entwickeln die Partner der Kooperation ruhr3.de, der neben den Kommunen und anderen Hochschulen des Regionalverbundes Ruhr auch das RUB-Team um Prof. Dr. Frank Dickmann (Geographisches Institut, Arbeitsgruppe Geomatik) angehört. Ziel ist der Aufbau einer Datenbank mit exakten Informationen zu Gebäuden, Straßen, und Brücken sowie zur Nutzung und zum Zustand der Objekte. Das Ruhrgebiet wächst in die Höhe
ruhr3.de fügt Stadtplänen die dritte Dimension hinzu
RUB-Geographen erforschen Anwendungen von 3D-Stadtmodellen

Ein hochpräzises dreidimensionales Modell der Ruhrgebietsstädte entwickeln die Partner der Kooperation ruhr3.de, der neben den Kommunen und anderen Hochschulen des Regionalverbundes Ruhr auch das RUB-Team um Prof. Dr. Frank Dickmann (Geographisches Institut, Arbeitsgruppe Geomatik) angehört. Ziel ist der Aufbau einer Datenbank mit exakten Informationen zu Gebäuden, Straßen, und Brücken sowie zur Nutzung und zum Zustand der Objekte, die auf den aktuellen amtlichen Vermessungsdaten beruhen. Interessante Anwendungen könnten sich in der Immobilien- und Versicherungsbranche oder auch für den Tourismus ergeben , so Prof. Dickmann.

3D-Karten für Touristen und Architekten

Im Gegensatz zu Google Street View oder Google Earth verwenden wir amtliche Daten, das heißt, das Modell ist wesentlich präziser und aktueller und auch rechtssicher, hebt Prof. Dickmann hervor. Erste Stadtteile wurden bereits für Ruhr.2010 fertiggestellt, in einigen Jahren soll die gesamte Datenbank vorliegen. Denkbar wäre laut Prof. Dickmann z. B., dass Architekten oder Ingenieure Teile der Karten kostenpflichtig online abrufen und für die Planung ihrer Projekte verwenden. Neben der dreidimensionalen Darstellung stünden Informationen über die Nutzung der Gebäude, den aktuellen Zustand sowie z. B. über die Neigung der Dächer und somit das Solarnutzungspotenzial bereit. Außerdem könnte das 3D-Modell für Touristen interessant sein, die sich vorab schon mal einen Eindruck von den Sehenswürdigkeiten machen möchten, ergänzt Dickmann. Man könnte auch historische Daten anbieten. Dann klickt man auf ein Haus und sieht es in dem Zustand von 1952.

3D-Karten auf 3D-Monitoren

Neue technische Entwicklungen in der 3D-Kartographie wurden am 8.4.2011 auf einer Tagung diskutiert, die das Geographische Institut der RUB gemeinsam mit dem Amt für Geoinformation, Liegenschaften und Kataster der Stadt Bochum, vertreten durch Dipl.-Ing. Ingbert Ridder, veranstaltete. Das Team von Prof. Dickmann koppelt die Arbeit für ruhr3.de z. B. mit einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt, das untersucht, ob sich die dreidimensionalen Karten angemessen auf 3D-Monitoren darstellen lassen. Die RUB-Geographen haben sich auch zum Ziel gesetzt, den Mehrwert der dreidimensionalen Karten im Vergleich zu den 2D-Vorgängern herauszuarbeiten.

Angeklickt
http://www.ruhr3.de

Weitere Informationen

Prof. Dr. Frank Dickmann, Arbeitsgruppe Geomatik, Geographisches Institut der RUB, Tel. 0234/32- 23379, E-Mail: frank.dickmann@rub.de

Redaktion: Dr. Julia Weiler
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