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Mathe mal ganz anders an der RUB: Studenten und Dozenten fahren Segway

05.05.2011 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Ingenieure müssen rechnen können, doch für viele Studienanfänger sind die Mathematik-Vorlesungen eine große Hürde: Zu schwer und zu abstrakt, klagen viele und brechen ihr Studium ab. An der RUB wollen Mathematiker die werdenden Ingenieure mit ungewöhnlichen, neuen Lehrmethoden von der Mathematik und ihrem Nutzen begeistern. Beispiel "Segway": Warum der faszinierende, selbstbalancierende Roller nicht umfällt, ist für Ingenieursstudenten eine überaus spannende Frage. Im Projekt MathePraxis probieren die Studierenden es am eigenen Leib aus. Die Medien sind am 12.5. herzlich zu einem Ortstermin eingeladen. Mathe mal ganz anders
Studenten und Dozenten fahren Segway
Medientermin: MathePraxis geht raus auf die Straße

Ingenieure müssen rechnen können, doch für viele Studienanfänger sind die Mathematik-Vorlesungen eine große Hürde: Zu schwer und zu abstrakt, klagen viele und brechen ihr Studium ab. An der RUB wollen Mathematiker die werdenden Ingenieure mit ungewöhnlichen, neuen Lehrmethoden von der Mathematik und ihrem Nutzen begeistern. Denn ohne Mathematik wären viele Innovationen, Erfindungen und Maschinen gar nicht möglich, etwa ein Segway: Warum der faszinierende, selbstbalancierende Roller nicht umfällt, ist für Ingenieursstudenten eine überaus spannende Frage. Im Projekt MathePraxis probieren die Studierenden es am eigenen Leib aus.

Einladung zum Ortstermin

Um sich selbst ein Bild von diesem ungewöhnlichen Projekt zu machen, sind Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich eingeladen zum Pressetermin:
Studenten und Dozenten fahren Segway
am Donnerstag, 12. Mai 2011
um 12 Uhr auf dem Gelände des BioMedizinPark Bochum an der Oesterendestraße

Gesprächspartner

Vor Ort stehen die Projektleiter Dipl.-Math. Aeneas Rooch und Dipl.-Math. Christine Kiss, der Projektkoordinator Dr. Jörg Härterich sowie Studierende für Fragen und Interviews zur Verfügung. Ungewöhnliche Bildmotive sind garantiert, wenn die Teilnehmer die anspruchsvolle Regelungstechnik und die dahinterstehenden Differentialgleichungen im Feldversuch ergründen.

Faszinierende Technik ohne Mathe nicht möglich

Zwischen April und Juli stehen für die Zweitsemester (acht beim Thema Segway, 29 im gesamten Projekt) komplexe Berechnungen auf dem Programm, aber auch Motivation durch Ausprobieren und Erfahren. Im Projekt MathePraxis erkunden die Studierenden zum Beispiel auch, wie man einen Kran so steuert, dass die Ladung nicht pendelt, oder wie man einen Computer-Kühler konstruiert, sodass der Rechner möglichst leise ist.

Einzigartige Kooperation

MathePraxis ist ein Teil des Projekts MP2, das der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Zusammenarbeit mit der Heinz-Nixdorf-Stiftung im Wettbewerb Nachhaltige Hochschulstrategien für mehr MINT-Absolventen im Frühjahr 2010 ausgezeichnet hat und für zwei Jahre fördert (http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2010/pm00057.html.de). Die RUB-Mathematiker arbeiten dabei eng mit Dozenten aus den Ingenieurwissenschaften und der Stabsstelle Interne Fortbildung und Beratung (IFB) zusammen. Diese Kombination von praxisnaher Projektarbeit mit handlungsorientierten Methoden stellt im Fach Mathematik für Ingenieure eine Neuerung dar, sagt Aeneas Rooch.


Weitere Informationen

Dipl.-Math. Aeneas Rooch, Wahrscheinlichkeitstheorie und ihre Anwendungen, Fakultät für Mathematik der RUB, Tel. 0234/32-23425, E-Mail: aeneas.rooch@rub.de

Angeklickt:
MathePraxis: http://www.ruhr-uni-bochum.de/mp2/

Redaktion: Jens Wylkop
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