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Die Ökonomie der Sportspiele

06.05.2011 - (idw) SRH Hochschule Heidelberg

Zwei Monate vor der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft wird die SRH Hochschule Heidelberg zum Forum für Sportexperten. Jahrestagung des Arbeitskreises Sportökonomie e.V. beleuchtet erstmals die ökonomischen Aspekte von Sportspielen Der Countdown läuft. Knapp zwei Monate vor dem Anpfiff der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft steigt das Fußballfieber - Fans und Spielerinnen freuen sich gleichermaßen auf spannende und emotionale zwei Wochen.

Passend zum Großereignis des Jahres tauschen Sportexperten ihr Fachwissen heute(6.5.) bei der 15. Jahrestagung des Arbeitskreises Sportökonomie e.V. aus. Dreh-und Angelpunkt des Tages ist das Sportspiel aus Sicht der Organisatoren.

Den Auftakt der Veranstaltung bildet der Vortrag von Wolfgang Baumann, Generalsekretär des Welt-Breitensportverbandes TAFISA (The Association For International Sport for All). Er beleuchtet die Spiele aus internationaler Perspektive: Im Sport ist die Globalisierung bislang am weitesten fortgeschritten. Damit erschließen sich neue wirtschaftliche Potentiale und die Möglichkeit zu interdisziplinären Forschungsprojekten.

Durch die Standardisierung des Sports drohe jedoch auch ein Verlust an kultureller Vielfalt. Notwendig sei daher eine Doppelstrategie, die einerseits die Globalisierung des Sports propagiert und anderseits das kulturelle Erbe der einzelnen Nationen nicht vergisst. Als Beispiel nennt Baumann hier die World Sports for All Games, eine internationale Veranstaltung der TAFISA, die alle vier Jahre Athleten aus der ganzen Welt zusammenbringt, um sich in traditionellen Spielen zu messen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion spricht Ulrich Wolter, Geschäftsführer des Organisationskomitees der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft, über die Entwicklung des Frauenfußballs zu einer neuen Sportart: Frauenfußball wurde früher geächtet und hat sich heute zu einer beliebten Sportart entwickelt, die immer mehr Mädchen zum Spielen und Unterrichten animiert.

Mit Claus Gröbner ist der Cross Marketing Leiter der Bewerbungsgesellschaft München 2018 geladen, um über die Potentiale der Olympischen Spiele 2018 in München zu sprechen: Unsere Chancen stehen so gut wie nie zuvor. Wir haben ein exzellentes Bewerbungskonzept abgegeben, bei dem das Thema Nachhaltigkeit einen großen Stellenwert einnimmt. Damit zielt Gröbner unter anderem auf das Athletenvillage, eines der 18 Leitprojekte, die im Hinblick auf nachhaltige Sportveranstaltungen neue Maßstäbe setzen sollen.

Die Jahrestagung des Arbeitskreises Sportökonomie e.V. wird zusammen mit der Commerzbank veranstaltet und morgen (7.5.) fortgesetzt. Weitere Informationen: http://www.fh-heidelberg.de
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