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MWF NRW zur PK des wissenschaftspolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion

29.08.2003 - (idw) Ministerium für Wissenschaft und Forschung NRW

Ministerin Kraft: Abschaffung der ZVS wird nicht mal mehr von den Unions-Ländern gewollt

NRW-Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft hat die Forderung der CDU-Landtagsfraktion nach Abschaffung der ZVS als realitätsfremd zurückgewiesen: "Auch das Modell der unionsgeführten Bundesländer sieht weiterhin ein Auswahlverfahren durch die ZVS vor. Keine Unions-Landesregierung fordert noch deren Abschaffung".

Das Modell der nordrhein-westfälischen Landesregierung sei von der Kultusministerkonferenz einstimmig mitgetragen worden. Danach sollen die ersten 25 Prozent der Studienplätze in den Numerus-clausus-Fächern an die besten Abiturienten vergeben werden. Weitere 25 Prozent können die Hochschulen selbst auswählen, die verbleibenden 50 Prozent werden durch die ZVS nach Durchschnittsnote und Wartezeit vergeben. "Ich will das Auswahlrecht der besten Schülerinnen und Schüler stärken und damit das Abitur aufwerten," sagte Kraft weiter.

Ein Auswahlrecht von mindestens 50 Prozent durch die Hochschulen werde von diesen offenbar selbst kaum gewollt. Nach Angaben der Bundesregierung nehmen lediglich 31 von bundesweit 225 Fakultäten, die NC-Fächern anbieten, Auswahlverfahren vor. Ministerin Kraft: "Darüber hinaus sind bei renommierten, bereits auswählenden Hochschulen in Baden-Württemberg schon Bewerbungskosten der Studienbewerber von bis zu 100 Euro im Gespräch. Ich will nicht, dass Studenten für ihre Studienplatzbewerbung zahlen müssen. Ebenso wenig will ich, dass die NRW-Hochschulen durch enorme Kosten und hohen Zeit- und Verwaltungsaufwand blockiert werden."
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