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Rekordbewerberzahl an der HTW

30.08.2003 - (idw) Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes

Nur noch wenige freie Studienplätze in den Studiengängen Bauingenieurwesen, Energie- und Verfahrenstechnik und für den Masterstudiengang Kommunikationsinformatik

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) verzeichnet dieses Jahr einen Bewerberansturm, der Rekorde bricht. Die Zahl der Bewerbungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr (1499 Bewerbungen im Wintersemester 2002/2003) mit 1817 um 21 Prozent deutlich erhöht. Zufrieden mit den Bewerberzahlen zeigt sich der Rektor der HTW, Prof. Dr. Wolfgang Cornetz: "Die aktuellen Zahlen verdeutlichen, dass das Interesse an einem HTW-Studium wächst. Wir werden als qualitativ hochwertige Bildungsinstitution wahrgenommen." Selbstbewusst fügt der Rektor hinzu: "Es gibt kaum eine bessere Versicherung gegen spätere Arbeitslosigkeit als ein HTW-Studium."

Studiengänge wie die Betriebswirtschaft und die Praktische Informatik sind schon seit Jahren mit der Situation konfrontiert, mehr Bewerbungen zu erhalten, als Studienplätze vorhanden sind. Hier werden Angebot und Nachfrage mit Hilfe eines Numerus Clausus (NC) geregelt. Trotz des NC stieg auch in diesen beiden Studiengängen die Bewerberzahl. In der Praktischen Informatik ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 83 % zu verzeichnen!

Dieses Jahr können die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge den 2001 begonnen Trend weiterführen: Sie verzeichnen deutliche Zuwächse von rund 20 %. Bedenkt man, dass aktuellen Arbeitsmarktstudien renommierter Institute nach zur Zeit und in den kommenden 5-10 Jahren keine Besserung des Ingenieurmangels eintreten wird, handelt es sich hier sicherlich um eine gute Studienwahl.

Bemerkenswert ist der Bewerberandrang an der HTW in der Tat, werden doch einige neue Studiengänge wie Medizintechnik, Internationales Management und Internationales Tourismusmanagement erst im nächsten Jahr eingefügt. Trotz der Bewerberrekorde gibt es an der HTW noch einige freie Studienplätze in den Studiengängen Bauingenieurwesen und Energie- und Verfahrenstechnik. Beide Studiengänge bieten ihren Absolventen in den kommenden Jahren gute bis sehr gute Arbeitsmarktchancen. Gerade bei den Bauingenieuren hat es sich rückblickend bewährt, antizyklisch zu studieren, da sich die schlechte Arbeitsplatzsituation zu Studienbeginn erfahrungsgemäß in den vier Jahren Studienzeit positiv verändert. Die frischgebackenen Bauingenieure werden nach Studien des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie in den kommenden Jahren wenig Probleme haben, einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden; der Verband rechnet gar mit einem ähnlich gravierenden Mangel an Absolventen wie ihn die Informatik-Branche vor kurzem erlebte.

Auch der akkreditierte Masterstudiengang Kommunikationsinformatik bietet noch ein paar freie Studienplätze. Hier gilt es aber zu berücksichtigen, dass für einen Masterstudiengang ein abgeschlossenes Hochschulstudium vorzuweisen ist. Informationen zu den Studiengängen erhalten Studieninteressierte im Studierendensekretariat der HTW unter Telefon (0681) 58 67 116.
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