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Hinterglaskunst in der Residenz Würzburg

31.08.2011 - (idw) Julius-Maximilians-Universität Würzburg

An Sammler, Kunsthistoriker, Museumsfachleute, Restauratoren, Künstler und Freunde der Hinterglasmalerei richtet sich eine Tagung am Freitag und Samstag, 7. und 8. Oktober, in der Residenz Würzburg. Begleitet wird sie von einer Sonderausstellung mit Werken von Künstlern aus Würzburg und Peiting. Die Würzburger Residenz wurde mit gutem Grund als Tagungsort gewählt. Hier entstand in den Jahren 1740 bis 1745 ein Spiegelkabinett, dessen Wände fast vollständig mit Hinterglasmalereien ausgestattet waren. Der Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs zerstörte das Kabinett zwar, doch seine Nachbildung kann heute wieder betrachtet werden: Das weltweit einzigartige Raumkunstwerk begeistert jetzt mit Hinterglasmalereien der Würzburger Künstler Wolfgang und Hella Lenz.

Eine Führung durch das Spiegelkabinett gehört zum Programm der Tagung, die im Toscanasaal der Residenz stattfindet. Außerdem referieren Experten aus Deutschland, Tschechien, Russland und Frankreich in deutscher Sprache über verschiedene Aspekte der Hinterglasmalerei. Veranstaltet wird das Treffen vom Institut für Kunstgeschichte der Universität Würzburg.

Tagungsgebühr und Förderer

Wer an der Tagung teilnehmen will, muss sich bis 10. September anmelden. Die Tagungsgebühr beläuft sich auf 60 Euro. Studierende der Uni Würzburg können kostenlos teilnehmen, andere Studierende zahlen 20 Euro. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Frankenbund, dem Verein Freunde der Würzburger Residenz und von der Bayerischen Schlösserverwaltung.

Sonderausstellung zeigt Hinterglaskunst

Zur Tagung zeigt die Graphische Sammlung des Martin-von-Wagner-Museums im Südflügel der Residenz eine Sonderausstellung. Zu sehen sind Hinterglaswerke von Hella und Wolfgang Lenz (Würzburg) sowie von Fride Wirtl-Walser (Peiting), die mit der Technik des Verspiegelns arbeitet.

Am 7. und 8. Oktober ist die Ausstellung von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Bis Ende Oktober ist sie dann zu den üblichen Öffnungszeiten der Graphischen Sammlung zugänglich: Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung. Der Eintritt ist frei.

Anmeldung und Kontakt

Dr. Verena Friedrich, Institut für Kunstgeschichte der Universität Würzburg, T (0931) 31-85578, verena.friedrich@uni-wuerzburg.de jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Anhang
6. Tagung zur Hinterglaskunst
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