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Zehn Jahre nach dem 11. September 2001

08.09.2011 - (idw) Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Am 11. September 2001 entführten Terroristen in den USA vier Verkehrsflugzeuge. Zwei davon lenkten sie in die Türme des World Trade Center in New York City. Die Gebäude stürzten ein, rund 3000 Menschen starben. Weltweit hat der Anschlag bis heute Auswirkungen auf die Rechtsordnungen. Darum geht es Ende Oktober auf einer Tagung an der Juristischen Fakultät der Universität Würzburg. Freiheit und innere Sicherheit: Diese Stichworte bestimmen seit dem 11. September 2001 viele Diskussionen. Werden die Freiheitsrechte durch eine verstärkte Überwachung der Bürger zu stark eingeschränkt? Gefährdet der Staat seine Bürger, weil er die Freiheit des Einzelnen zu hoch bewertet und darüber die Sicherheit vernachlässigt? Kann der Staat am Ende weder Sicherheit noch Freiheit gewährleisten? Wie verändert der Terrorismus eine aufgeklärte Gesellschaft?

Solche Fragen stehen im Mittelpunkt der Tagung, die am Freitag und Samstag, 28. und 29. Oktober in der Neubaukirche stattfindet. Die Veranstaltung richtet sich an Jura-Studierende sowie an Wissenschaftler und Praktiker aus Verwaltung, Politik, Rechtsprechung und Anwaltschaft. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Referenten aus Deutschland und Israel

Zu den Referenten gehören unter anderem Hans-Jürgen Papier, früherer Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamts, der stellvertretende Generalbundesanwalt Rainer Griesbaum und Professor Mordechai Kremnitzer, Vizepräsident des Israel Democracy Institute (Jerusalem).

Mit dem Thema Terrorismusabwehr und Rechtsstaatlichkeit bietet die Tagung am 28. Oktober um 17:15 Uhr eine Podiumsdiskussion. Moderator ist FAZ-Redakteur Reinhard Müller; es diskutieren unter anderem Wilhelm Schluckebier, Richter am Bundesverfassungsgericht, Professor Fredrik Roggan von der Polizeiakademie Niedersachsen und Shimon Stein, früherer Botschafter des Staates Israel.

Gefördert wird die Tagung vom Bundesministerium des Innern, von den Juristen-Alumni Würzburg sowie von der Dieter-Salch-Stiftung Pro Universitate.

Informationen und Anmeldung

Prof. Dr. Kyrill-Alexander Schwarz, Juristische Fakultät, Lehrprofessur für Öffentliches Recht, T (0931) 31-82335,
sicherheitsrecht@jura.uni-wuerzburg.de jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Anhang
Flyer mit dem Tagungsprogramm
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