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Welches Potenzial steckt in der biologischen Vielfalt?

31.10.2011 - (idw) Goethe-Universität Frankfurt am Main

Am zweiten Abend der vom Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) und der Goethe-Universität Frankfurt organisierten Reihe Zukunft des Lebens vom gesellschaftlichen Umgang mit biologischer Vielfalt und Klimawandel dreht sich alles um die Frage, welches Potenzial in biologischer Vielfalt steckt. Der Frankfurter Zoodirektor Prof. Manfred Niekisch stellt am 3. November globale Hotspots der Biodiversität vor und erklärt, was eine intakte Natur Tag für Tag für uns leistet. Außerdem wird beantwortet, warum wir davon profitieren, wenn biologische Vielfalt nicht nur vor unserer Haustür, sondern auch im Regenwald erhalten bleibt. Zu dem öffentlichen Vortrag und der anschließenden Diskussion, die von Prof. Katrin Böhning-Gaese vom Frankfurter LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum moderiert wird, sind am Donnerstag (3. November) um 19 Uhr
im Festsaal, Senckenberg Naturmuseum, Senckenberganlage 25, 60325 Frankfurt über Biologische Vielfalt als unentbehrliche Ressource interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie an Studierende und Angehörige aller wissenschaftlichen Institutionen Frankfurts und der Rhein-Main-Region eingeladen.

Was ist biologische Vielfalt? Wieso ist sie so ungleich über die Erde verteilt? Warum sind gerade arme Entwicklungsländer der Tropen besonders reich an biologischer Vielfalt und inwiefern sichert Naturschutz in diesen Ländern auch die Lebensgrundlagen in den Industrieländern? Diesen Fragen widmet sich der national wie international be- und anerkannte Fachmann für Natur- und Ressourcenschutz Niekisch in seinem Vortrag Biologische Vielfalt als unentbehrliche Ressource. Der Erhalt der Biodiversität ist genau wie Klimaschutz eine globale Aufgabe, weil wir alle in vieler Hinsicht davon abhängen. Anhand von Beispielen aus aller Welt zeigt Prof. Niekisch, welchen sozialen, kulturellen und vor allem auch reellen wirtschaftlichen Wert die biologischen Ressourcen haben, wie man diesen ermittelt und welche Probleme es zu lösen gilt. Ein Beispiel ist Armut, denn sie ist häufig sowohl Ursache als auch Folge von Naturzerstörung. Eine langfristige Lösung verlangt daher, dass nachhaltige Entwicklung und Schutz der Biodiversität Hand in Hand gehen.

Niekisch ist seit 2008 Direktor des Zoologischen Gartens Frankfurt und seit 2010 Professor für Internationalen Naturschutz an der Goethe-Universität. Im Jahre 2008 wurde er in den Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) der Bundesregierung berufen. Er ist Mitherausgeber des Journal for Nature Conservation sowie ehrenamtlich in zahlreichen Funktionen u.a. als Vorsitzender des Stiftungsrates der Tropenwaldstiftung OroVerde tätig.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Zukunft des Lebens vom gesellschaftlichen Umgang mit biologischer Vielfalt und Klimawandel, die im Rahmen der seit 1986 an der Goethe-Universität angesiedelten Deutsche Bank-Stiftungsgastprofessur Wissenschaft und Gesellschaft neben der Deutsche Bank AG von der BHF-Bank-Stiftung, der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung sowie hr2 kultur unterstützt wird.

Informationen: Dr. Julia Krohmer, LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F), Tel: (069) 7542-1837, jkrohmer@senckenberg.de, jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://www.bik-f.de/zukunftdeslebens
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