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Das Wassermanagement am Brahmaputra

01.11.2011 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Geowissenschaftler, Geographen und Chemiker der Universität Jena laden zu öffentlichen Samstagsvorlesungen ein Auftakt am 5. November 2011 im IAAC-Neubau Der Brahmaputra gehört zu den mächtigsten Flüssen der Erde. Der Strom erstreckt sich auf einer Länge von gut 3.100 Kilometern und stellenweise misst er 15 Kilometer in der Breite. Wie lassen sich die Land- und Wasserressourcen eines solch gewaltigen Flusses erfolgreich und nachhaltig managen? Dieser Frage geht Prof. Dr. Wolfgang-Albert Flügel vom Institut für Geographie der Friedrich-Schiller-Universität Jena am 28. Januar 2012 nach. Flügels Vortrag über angewandte Geoinformatik im Einzugsgebiet des Brahmaputra in Tibet und Assam gehört zur Reihe der Samstagsvorlesungen ChemGeo aktuell der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät der Universität Jena im aktuellen Wintersemester.

In vier öffentlichen Vorlesungen werden Wissenschaftler allgemeinverständlich praxisnahe Probleme erläutern. Den Auftakt macht am Samstag (5. November) Prof. Dr. Georg Büchel vom Institut für Geowissenschaften, der über Metallische Rohstoffe spricht. Der Hunger nach diesen Rohstoffen steigt an und Büchel konstatiert, dass weder Kosten noch Mühen gescheut werden, die begehrten Metalle zu finden und ihre Lagerstätten auszubeuten. Eine Folge davon sind sogenannte Bergbau-Folgelandschaften, die landwirtschaftlich nicht mehr nutzbar sind. Büchels Vortrag beleuchtet diese Probleme und zeigt Lösungsansätze auf.

Weitere Themen der Reihe sind Molekulare Logik und Chemieunterricht nach PISA alltagsorientiert und individualisiert. In seinem Vortrag über den Chemieunterricht (11.02.12) geht der Didaktiker Prof. Dr. Volker Woest auf die Reaktion auf den PISA-Schock ein. Neue Lehrpläne, neue Konzepte für den Unterricht sind entwickelt worden, um die Kompetenzen der deutschen Schülerinnen und Schüler zu erhöhen. Defizite waren vor allem in Sachen Methodenkompetenz ausgemacht worden.

Prof. Dr. Alexander Schiller vom Institut für Anorganische und Analytische Chemie (IAAC) spricht über die Molekulare Logik (14.01.12). Es geht um die Weiterentwicklung der Informationstechnologie, die sich inzwischen in molekulare Systeme erstreckt. Dort, so haben Wissenschaftler bereits 1993 festgestellt, lässt sich das Logikkonzept mit nichtelektrischen Inputs und Outputs umsetzen.

Die Samstagsvorlesungen sind allgemeinverständlich konzipiert und richten sich an die interessierte Öffentlichkeit vom Schüler bis zum Rentner. Alle Vorträge werden im Hörsaal des IAAC-Neubaus (Humboldtstraße 8) gehalten. Beginn ist jeweils 10.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Kontakt:
Dr. Bernd Nestler
Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Humboldtstraße 8, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 948003
E-Mail: dekanatchemgeo[at]uni-jena.de jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://www.uni-jena.de/unijenamedia/Downloads/faculties/chgeo/Dekanat/Diverses/C...
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