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Hochschule Fresenius will der akademischen Bildung weiterhin innovative Impulse geben

01.11.2011 - (idw) Hochschule Fresenius

An ihrem 40. Geburtstag blickt Hessens größte nicht-staatliche Hochschule mit großen Ambitionen in die Zukunft

Idstein. Hessens größte private Hochschule feierte am vergangenen Wochenende ihr 40-jähriges Bestehen. Auch die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, gratulierte und lobte den Pioniergeist der Hochschule. Den Auftakt der Jubiläumsfeiern an der Hochschule Fresenius in Idstein machte am Freitag ein Fachsymposium mit Chemie-Nobelpreisträger Professor Paul Crutzen. Idstein. Rund 250 Wissenschaftler und Studierende diskutierten mit Crutzen, der lange das Max-Planck-Institut in Mainz geleitet hatte, aktuelle Fragen des Klimawandels. Für seine Forschung zu Bildung und Abbau von Ozon hatte der 77-jährige Niederländer 1995 den Nobelpreis für Chemie erhalten. Crutzen wies nach, wie empfindlich die Ozonschicht auf vom Menschen verursachte Luftverunreinigungen reagiert.

Unter dem Titel Chemie: A Central Science - gestern heute morgen referierten nach Crutzen weitere renommierte Wissenschaftler aus Forschung und Praxis, unter anderem aus den Unternehmen Merck, BASF und Evonik, zu Zukunftschancen auf verschiedenen Forschungsfeldern der Chemie wie Energiespeicherung, Kunststoffherstellung oder Therapien gegen Alzheimer. Ebenfalls mit einem Vortrag beteiligte sich Professor Helmut Ringsdorf, der an der Universität Mainz der wissenschaftliche Lehrer und Doktorvater von Professor Leo Gros war. Gros leitet seit 1987 den Fachbereich Chemie und Biologie an der Hochschule Fresenius und hat als deren Vizepräsident die Hochschule international vernetzt, so dass aktuell zwei von drei Chemie-Studenten mindestens ein Semester im Ausland verbringen.

In den anschließenden Jubiläumsfeierlichkeiten wurden die Entwicklung und der Pioniergeist der Hochschule gewürdigt. Große Anerkennung sprach Hessens Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, der Hochschule aus. Die Hochschule Fresenius hat mit ihren Initiativen immer viel bewegt. Sie war es, die die Heilberufe in Deutschland zu akademischen Berufen gemacht hat, sagte die Ministerin und fügte an: Hessen ist stolz auf diese Hochschule. Sie ist etwas ganz Besonderes.

Hochschulpräsident Botho von Portatius schlug während der Feierlichkeiten mehrfach den Bogen von der Gründung des Chemischen Laboratoriums Fresenius in Wiesbaden 1848 über Bildungsinnovationen der Chemieschule Fresenius bis in die heutige Zeit: Vor genau 80 Jahren haben wir als erste Bildungseinrichtung in Deutschland junge Menschen zum Chemotechniker ausgebildet. In den Sechzigern haben wir den Chemie-Ingenieur entwickelt, und heute sind wir die bundesweit erste und bislang einzige Hochschule, an der man Osteopathie studieren kann, sagte von Portatius in seiner Festrede. Er kündigte an, dieses besondere Profil ausbauen zu wollen - als Bildungseinrichtung, die auf neue Bedarfe der Berufswelt und Wünsche der Studieninteressierten frühzeitig mit qualitativ hochwertigen Angeboten reagiert. Wir wollen Schrittmacher bleiben, sagte der Präsident.

Die Hochschule Fresenius ist mit rund 5000 Studierenden mittlerweile die größte private Fachhochschule mit Campus-Charakter in Deutschland. Neben Idstein ist sie an den Standorten Köln, Hamburg und München vertreten. Das Studienangebot ist so breit wie an keiner anderen nicht-staatlichen Fachhochschule: Studieren kann man hier 38 Studiengänge in den Bereichen Chemie, Biologie, Gesundheit, Wirtschaft und Medien. Als Bildungseinrichtung blickt die Hochschule darüber hinaus auf eine lange Geschichte zurück. Sie entstand aus dem Chemischen Laboratorium, das Carl Remigius Fresenius 1848 in Wiesbaden gründete und in dem er Fachkräfte selbst ausbildete. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

Weitere Informationen: http://www.hs-fresenius.de
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