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Neue Initiative verringert Krankenhausinfektionen

12.01.2012 - (idw) BioCon Valley Initiative

Einführung des automatisiertes Überwachungs- und Fallmanagementsystem ICNet in der Universitätsmedizin Greifswald und im HICARE-Aktionsbündnis

Die Universitätsmedizin Greifswald, 1456 gegründet und damit eines der ältesten Krankenhäuser Europas, ist zur Gruppe global führender Gesundheitsinstitutionen gestoßen, die für beste Ergebnisse bei der Infektionsvermeidung und -kontrolle auf die Unterstützung von ICNet Software setzen. Dieses automatisierte Überwachungs- und Fallmanagementsystem wurde speziell dafür entwickelt, Krankenhausinfektionen, sogenannte nosokomiale Infektionen, zu verringern. Dank der Stärke der HICARE-Initiative wird die Universitätsmedizin Greifswald das erste Haus in Deutschland, das eine positive Verringerung nosokomialer Infektion aufgrund der Installation von ICNet verzeichnen wird. Durch die Integration dieses intelligenten, webbasierten Überwachungssystems in den angeschlossenen Kliniken wird das Aktionsbündnis Problemkreise schnell und verlässlich erkennen, was zu mehr Patientensicherheit und geringerem Zeit- und Administrationsaufwand führen wird. Wie Kliniken, die bereits ICNet einsetzen, zeigen, konnte eine Verringerung der Krankenhausinfektionen verzeichnet werden, was insbesondere vor dem Hintergrund der Entwicklung bei antibiotika-resistenten Keimen bedeutsam ist. So kann sich das medizinische Personal auf herausragende Patientenpflege konzentrieren statt auf die Bekämpfung vermeidbarer Infektionen.

Wie Dr. Nils-Olaf Hübner, wissenschaftlicher Koordinator von HICARE erklärt: Die Integration der ICNet-Lösung in unser HICARE-Projekt wird uns dabei helfen, multiresistente Bakterien besser zu erkennen und zu verfolgen. Je mehr wir wissen, desto besser können wir reagieren.

In der Universitätsmedizin Greifswald und im kooperierenden Kreiskrankenhaus Wolgast führt das ICNet Infektionsüberwachungssystem die mikrobiologischen Befunde und chirurgischen Daten der Patienten mit den demographischen Patientendaten und dem Behandlungsstatus zusammen. Damit werden Schlüsselinformationen in einem Echtzeitsystem vereint als Basis für proaktive Maßnahmen zur Infektionsvermeidung. Die Software übermittelt darüber hinaus Schlüsselhinweise an das Greifswalder elektronische Patientenaktensystem und unterstützt so alle Mediziner bei der Infektionsvermeidung. Zugriff auf ICNet haben alle berechtigten Hygienefachkräfte auf jeder Station und zu jeder Zeit. Das System ermöglicht sowohl dem Einzelnen ein hohes Maß an Flexibilität als auch Analysen der Klinik als Ganzes.

Wie Patrick Beyer, ICNet-Geschäftsführer sagt: Die Universität Greifswald und HICARE gehen voran, wenn es um vorbeugende Infektionsvermeidung in kosteneffizienter Weise geht und darum, Deutschlands Krankenhäuser zu den für Patienten sichersten Umgebungen zu machen. Dieses Überwachungs- und Meldesystem hilft nicht nur dabei, die Wahrscheinlichkeit von Infektionen zu verringern, es stellt auch sicher, dass Patienten mit Infektionen die richtige Pflege und Behandlung zum richtigen Zeitpunkt erhalten.

ICNet International Ltd ist ein führender Softwarehersteller für das Gesundheitswesen, der sich der Verbesserung der Patientensicherheit, der Effizienzsteigerung im Gesundheitsbereich und der Entwicklung kosteneffizienter, innovativer Produkte verschrieben hat. Mit Schwerpunkt auf der Verringerung nosokomialer Infektionen durch seine hochmoderne Fallmanagement- und Überwachungssoftware für postoperative Wundinfektionen, zur Vermeidung von Infektion sowie von Antibiotikaresistenzen entwickelt und unterstützt ICNet mehrsprachige, webbasierte Softwarelösungen, die weltweit zeitliche Aufwand verringern und wirksame Behandlung unterstützen und das medizinische Personal Kontrolle über seine Daten verleihen.

HICARE ist ein regionales Aktionsbündnis, in dem sich mehr als 40 Forschungs-, Klinik- und Wirtschafts- und institutionelle Partner zusammengeschlossen haben, um der weiteren Verbreitung multiresistenter Erreger (MRE) effektiv Einhalt zu gebieten. MRE stellen sowohl für Patienten als auch Gesundheitssystem eine wachsende Gefahr dar. Eine Gefahr, die das in Mecklenburg-Vorpommern angesiedelte HICARE-Projekt durch die Entwicklung innovativer Interventionsmaßnahmen und -strategien begegnet.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Robert Sington, HICARE-Projektbüro Greifswald +49 3834 515 308 oder an Tina Herlihy, ICNet International +44 (0)1452 814 090. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

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