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Jahrespressekonferenz des Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

07.02.2012 - (idw) Stiftung Preußischer Kulturbesitz

AUSZUG:
Dem Ziel des Präsidenten Hermann Parzinger, die SPK als Forschungseinrichtung deutlicher zu positionieren und ihren Platz in der Wissenschaftslandschaft zu stärken, ist die Stiftung ein großes Stück näher gekommen. Ihre Aufnahme als Vollmitglied der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im vergangenen Jahr markierte einen entscheidenden Meilenstein, dessen Auswirkungen sich erst im Laufe der nächsten Zeit deutlicher abzeichnen werden. Denn dies treibt nicht nur die Vernetzung mit Universitäten zu Forschungsallianzen weiter voran und stärkt die stiftungsweite Zusammenarbeit, sondern schafft auch gute Voraussetzungen für eine weiterhin steigende Tendenz bei der Einwerbung von Forschungsdrittmitteln. Die Stiftung stellt mit ihren Bibliotheken und Archiven eine hervorragende wissenschaftliche Infrastruktur bereit und garantiert mit der Expertise ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht zuletzt, dass das Wissen der so genannten kleinen Fächer, die an den Universitäten einen zunehmend schweren Stand haben, tradiert und weiter ausgebaut wird.
Der besondere Beitrag der Stiftung zeigt sich zudem an zwei weiteren Faktoren. Zum einen ist Forschung bei der SPK sammlungsbasiert und bringt einen weit gefächerten Wissensschatz zum materiell überlieferten Kulturgut in die Geistes- und Sozialwissenschaften ein. Zum anderen agiert die Stiftung als Vermittler und bringt Forschungsergebnisse einem breiteren Publikum näher. Gute Beispiele dafür waren die erfolgreichen großen Ausstellungen des letzten Jahres, seien es Gesichter der Renaissance, Tell Halaf oder Pergamon, die auf jahrelanger Forschungs- und Restaurierungsarbeit basierten und deren Qualität und Attraktivität ganz unmittelbar darauf zurückgeht. Auch in diesem Jahr wird es mit herausragenden Ausstellungen wie Jenseits des Horizonts, Amarna und Schinkel Präsentationen dieser Art geben. Die SPK unterstreicht die verstärkte Ausrichtung auf die Forschung mit wissenschaftlichen Tagungen, die meist im Dezember stattfinden. Im letzten Jahr stand dabei Die Zukunft der Geisteswissenschaften in einer multipolaren Welt im Blickpunkt (Kooperation mit der Universität Konstanz). Die Reihe wird auch dieses Jahr fortgesetzt mit dem Thema Kulturgutschutz im Lichte der Ratifizierung der UNESCO-Konvention von 1970 und deren Umsetzung in bundesdeutsches Recht.
Der Bund und das Land Berlin unterstützen die Stiftung erfreulicherweise im Ausbau von Forschungsleistungen, indem sie für entsprechende Projekte Sonderforschungsmittel zusätzlich zu denen im Haushalt der SPK enthaltenen zur Verfügung stellen (insgesamt für 2012: 1.827.000 Euro; für 2013: 3.160.000 Euro). jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Anhang
Die vollständige Presseinformation zur Jahrespressekonferenz des Präsidenten der SPK
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