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Neues RUB-Projekt: Der "arabische Frühling" und die akademische Freiheit

08.02.2012 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Wie viel akademische Freiheit genießen Wissenschaftler in Ägypten und dem Libanon? Und in wie weit hat sich die Situation durch die derzeitigen politischen Umbrüche in beiden Ländern verändert? Ein internationales Team um RUB-Forscher Dr. Jonathan Kriener geht diesen Fragen nach. Die VolkswagenStiftung fördert das Gemeinschaftsprojekt des Bochumer Seminars für Orientalistik und Islamwissenschaften und des Orient-Instituts Beirut mit knapp 200.000 Euro über zwei Jahre. Das Projekt startet im April 2012. Akademische Freiheit im Blick
Der arabische Frühling und seine Folgen
VolkswagenStiftung fördert RUB-Projekt

Wie viel akademische Freiheit genießen Wissenschaftler in Ägypten und dem Libanon? Und in wie weit hat sich die Situation durch die derzeitigen politischen Umbrüche in beiden Ländern verändert? Ein internationales Team um RUB-Forscher Dr. Jonathan Kriener geht diesen Fragen nach. Die VolkswagenStiftung fördert das Gemeinschaftsprojekt des Bochumer Seminars für Orientalistik und Islamwissenschaften und des Orient-Instituts Beirut mit knapp 200.000 Euro über zwei Jahre. Das Projekt startet im April 2012.

Untersuchungen an sechs Universitäten

Den Sozial- und Geisteswissenschaften in arabischen Ländern wird oft ein Mangel an akademischer Freiheit nachgesagt. Die Forscher untersuchen die Rahmenbedingungen an ägyptischen und libanesischen Fakultäten der Geschichts- und Erziehungswissenschaft. Sie erheben Daten an sechs verschiedenen Universitäten: zwei im Libanon und vier in Ägypten. Drei davon sind staatliche Universitäten, die anderen drei private Einrichtungen. Ziel ist es herauszufinden, wie die einzelne Institutionen und Wissenschaftler mit lokalen, regionalen und internationalen Einflüssen in der Praxis umgehen.

Individuelle und institutionelle Autonomie

Kriener und seine Kollegen analysieren wann und warum wissenschaftliche Möglichkeiten und Beschränkungen an den Universitäten variieren. Zum einen liegt der Fokus auf den Wechselbeziehungen zwischen institutioneller und individueller Autonomie. Zum anderen analysieren sie, welchen Einfluss die institutionelle Autonomie auf den Umfang und die Qualität der angebotenen Dienstleistungen hat. Hierzu zählen beispielsweise die Auswahl der Bücher für die Bibliotheken oder auch Beratungsmöglichkeiten für Studierende und Doktoranden. Beteiligt an dem Projekt sind neben Kriener Dr. Elisabeth Kassab (Brown University/USA), Prof. Dr. Kamal Mougheeth (National Center for Educational Research/Ägypten) und Dr. Ramadan Nassar (Ain Shams University/Ägypten).

Weitere Informationen

Dr. Jonathan Sixtus Kriener, Seminar für Orientalistik und Islamwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum, 0234/32-28296, Jonathan.Kriener@ruhr-uni-bochum.de

Angeklickt

Orient-Institut Beirut
http://www.orient-institut.org/index.aspx?pageid=926

Seminar für Orientalistik und Islamwissenschaft
http://www.ruhr-uni-bochum.de/orient/forschung.html

Dr. Jonathan Sixtus Kriener
http://www.jonathankriener.net/

Redaktion: Marie-Astrid Reinartz jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

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