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Antrittsbesuch: Wissenschaftsministerin Theresia Bauer zu Gast

20.04.2012 - (idw) Hochschule Heilbronn

- Allgemeiner Informationsaustausch, zwei Vorträge, ein Rundgang und ein Forderungskatalog
- Ministerin zeigte sich beeindruckt von der rasanten Entwicklung der Hochschule Heilbronn
- Katalog zur Stabilisierung des Ausbaus: Zusätzliche Personalstellen, Raum- und Studiengangausbau Heilbronn, April 2012. Auf den Tag einen Monat vor ihrem ersten Amtsjubiläum stattete Theresia Bauer (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, der Hochschule Heilbronn am 12. April 2012 einen Antrittsbesuch ab. Der Gast aus Stuttgart traf am frühen Nachmittag ein und wurde von Rektor Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schröder, Kanzler Dr. Lars Kulke sowie Prof. Dr. Ruth Fleuchaus (Prorektorin Marketing, Internationalisierung und Fundraising), Prof. Dr. Kathrin Köster (Prorektorin Forschung und Weiterbildung) und Prof. Dr. Rainald Kasprik (Prorektor Studium, Lehre und Qualitätssicherung) empfangen. Neben einem allgemeinen Informationsaustausch, zwei Vorträgen zu den Themen Gleichstellung sowie Nachhaltigkeit und einem Rundgang durch die Hochschule stand für Theresia Bauer am Abend die Teilnahme am Kamingespräch mit der Hochschulföderation SüdWest in der Wein Villa Heilbronn auf dem Programm. Theresia Bauer zeigte sich beeindruckt vom hohen Niveau und der rasanten Entwicklung der Hochschule Heilbronn in den letzten Jahren: Die Hochschule Heilbronn konnte im Rahmen des Ausbauprogramms Hochschule 2012 ihre Studienanfängerkapazität um 60 Prozent steigern. Damit weist sie die höchste Ausbaurate aller Hochschulen im Land auf, so die Ministerin. Rektor Jürgen Schröder betonte in seinen Ausführungen, dass dieser Erfolg sich nur dann verstetigen könne, wenn sich die Rahmenbedingungen hier in Zukunft verbessern würden. Hierzu präsentierte er einen Forderungskatalog zur Stabilisierung des erreichten Ausbaus, der hauptsächlich die Finanzierung von zusätzlichem Personalstellen aus dem Staatshaushalt, einen weiteren Raumausbau sowie die Einrichtung neuer Studiengänge zum Inhalt hat.

Die Hochschule stellt sich der Ministerin vor und übergibt Forderungskatalog
Direkt nach ihrer Ankunft ließ sich die Ministerin die Hochschule Heilbronn grundsätzlich und detailliert vorstellen: Dabei ging es um den Aufbau und die Organisation der größten Hochschule des Landes, das Studienangebot an den drei Standorten Heilbronn, Künzelsau und Schwäbisch Hall, Forschung und Weiterbildung, viele erfreuliche Zahlen und die Hochschulregion Heilbronn-Franken. Doch dann - ganze 45 Minuten lang - nutzten die Heilbronner Gastgeber unter dem Titel Chancen und Herausforderungen die Gelegenheit, der Ministerin von den aus den gestiegenen Studierendenzahlen resultierenden Problemen, Nöten, personellen und räumlichen Beschränkungen, aber auch von davon unabhängigen Zu- und Missständen zu berichten. Zehn Punkte umfasst der ihr übergebene Forderungskatalog, den sie mit der Bitte um ernsthafte, verantwortungsvolle und wohlwollende Prüfung nach Stuttgart mitgenommen hat. Zum Ausbau weiterer Bachelorprogramme forderte die Hochschule den Ausbau des Studiengangs Hotel- und Restaurantmanagement zum Vollzug am Standort Heilbronn sowie die Einrichtung eines neuen Bachelorstudiengangs Medien, Design und Kommunikation am Campus Schwäbisch Hall. Nach Meinung der Ministerin müsse in den nächsten Jahren ein deutlicher Ausbau der Masterstudienplätze - sie sprach von 6.000 bis 7.000 - angestrebt werden. Sie forderte die Hochschule auf, sich aufgrund des Erfolges der bestehenden Masterstudienangebote auch mit einzubringen, wenn die entsprechenden Programme des Landes hierzu etabliert werden.

Gleichstellungsbeauftragte und Beauftragter für Nachhaltige Entwicklung begeistern Bauer
Als vorbildlich und zukunftsweisend bezeichnete Theresia Bauer das Engagement der Hochschule Heilbronn in Sachen Gleichstellung und Nachhaltigkeit. Zunächst referierte die Gleichstellungsbeauftragte Prof. Dr. Nicola Marsden über entsprechende Aktivitäten und Maßnahmen an der Hochschule Heilbronn und eruierte auch Möglichkeiten zur Unterstützung der Gleichstellungsarbeit durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Anschließend berichtete Prof. Dr. Roland Pfennig, Senatsbeauftragter für Nachhaltige Entwicklung an der Hochschule Heilbronn, über den Rat der Nachhaltigkeit, zeigte das Thema am Hochschulbeispiel Heilbronn auf und informierte die Ministerin über Strukturen, Projekte, weitere Schritte, Hemmnisse und Herausforderungen. Am Ende hatte Bauer noch Gelegenheit, die Hochschule Heilbronn bei einem Rundgang auch hautnah kennenzulernen - hier stand insbesondere der moderne G-Bau mit seinen Laboren im Bereich Automotive unter der Führung von Prof. Dr.-Ing. Raoul Zöllner im Fokus.
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Hochschule Heilbronn Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik
Mit über 7.000 Studierenden ist die staatliche Hochschule Heilbronn die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. 1961 als Ingenieurschule gegründet, liegt heute der Kompetenz-Schwerpunkt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. Angeboten werden an den drei Standorten Heilbronn, Künzelsau und Schwäbisch Hall und in sieben Fakultäten insgesamt 45 Bachelor- und Masterstudiengänge. Die enge Kooperation mit Unternehmen aus der Region und die entsprechende Vernetzung von Lehre, Forschung und Praxis werden in Heilbronn großgeschrieben.


Pressekontakt Hochschule Heilbronn: Heike Wesener (Kommunikation und Marketing),
Max-Planck-Str. 39, 74081 Heilbronn, Telefon: 0 71 31-504-499, Telefax: 0 71 31-504-559, E-Mail: heike.wesener@hs-heilbronn.de, Internet: www.hs-heilbronn.de jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

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