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Pressekonferenz anlässlich der 15. Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz am 20.04.2012

20.04.2012 - (idw) Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK)

Berlin, den 20.April 2012 Pressekonferenz anlässlich der 15. Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK)am Freitag, 20. April 2012 unter Leitung der GWK-Vorsitzenden, Frau Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung und der stellvertretenden GWK-Vorsitzenden, Frau Doris Ahnen, Staatsministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz

Forschungspolitisches Gespräch zum 3 %-Ziel der Lissabon-Strategie:
Deutschland hat seine Investitionen in Forschung und Entwicklung zwischen 2000 und 2010 von gut 50 Mrd. Euro auf fast 70 Mrd. Euro gesteigert. Das entspricht einem Zuwachs von 2,47 % auf 2,82 % der Bruttoinlandsausgaben. Damit wird das 3 %-Ziel der Lissabon-Strategie nahezu erreicht. Diese Zahlen waren Grundlage für ein forschungspolitisches Gespräch in der heutigen GWK-Sitzung mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und der EU-Kommission. (Vgl. PM 04/2012)


Nationales Bildungspanel (NEPS) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
DWI an der RWTH Aachen
Institut für Photonische Technologien Jena (IPHT)
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat in ihrer heutigen Sitzung den Sitzländern dieser Institute empfohlen, den Wissenschaftsrat um eine Prüfung der wissenschaftlichen Qualität und überregionalen Bedeutung dieser drei Forschungseinrichtungen zu bitten und eine Empfehlung darüber auszusprechen, ob sie künftig als Leibniz-Einrichtungen gemeinsam von Bund und Ländern gefördert werden sollen. (Vgl. PM 05/2012)

Programm zur Verbesserung der Lehrerbildung:
Die Lehrerausbildung ist mit ihrer Schlüsselfunktion für das gesamte Bildungs- und Ausbildungssystem von zentraler Bedeutung für die Zukunft unserer Gesellschaft. Bund und Länder haben sich in der heutigen GWK-Sitzung darauf verständigt, die Qualität der Lehrerausbildung mit einem gemeinsamen Programm weiter zu steigern und die Stellung der Lehrerbildung an den Hochschulen zu stärken. (Vgl. PM 06/12)

Hochschulpakt 2020
Bund und Länder bekräftigen die Laufzeit des Hochschulpaktes bis 2020. Sie begrüßen die hohen Studienanfängerzahlen der letzten Jahre, die durch den Hochschulpakt ermöglicht wurden. Die GWK nimmt den Bericht zur Umsetzung des Hochschulpaktes der ersten Phase 2007-2010 zur Kenntnis. Sie hat die Staatssekretärs-Arbeitsgruppe Hochschulpakt beauftragt, über mögliche Konsequenzen der neuen Vorausberechnung der KMK zu den Studienanfängerzahlen zu beraten und ihr in der GWK-Sitzung im November darüber zu berichten.

Ausschlaggebend für eine weitere mögliche Entwicklung des Hochschulpaktes Phase II ist die Schnellmeldung 2012 des Statistischen Bundesamtes im Dezember 2012. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://www.gwk-bonn.de
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