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Verstärkung der Leibniz-Gemeinschaft in der Bildungsforschung und in den Materialwissenschaften

20.04.2012 - (idw) Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK)

Berlin, den 20. April 2012 Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat in ihrer heutigen Sitzung den Sitzländern folgender Institute empfohlen, den Wissenschaftsrat um eine Prüfung der wissenschaftlichen Qualität und überregionalen Bedeutung folgender Forschungseinrichtungen zu bitten und eine Empfehlung darüber auszusprechen, ob sie künftig als Leibniz-Einrichtungen gemeinsam von Bund und Ländern gefördert werden sollen:

Nationales Bildungspanel (NEPS) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg,
DWI an der RWTH Aachen e.V. (DWI),
Institut für Photonische Technologien Jena e.V. (IPHT).

Das Nationale Bildungspanel untersucht Bildungsprozesse und individuelle Kompetenzentwicklungen über die gesamte Lebensspanne. Durch wiederholte Befragung der Probanden können Veränderungen der Bildungs- und Lebensverläufe wissenschaftlich abgebildet und nachvollzogen werden. Damit werden auch die Grundlagen für die Bildungsberichterstattung und für Politikberatung in Bildungsfragen erweitert. Das NEPS bindet als Exzellenznetzwerk einschlägige Forschungseinrichtungen und Universitäten in ganz Deutschland ein; bereits jetzt ist eine Reihe von bildungswissenschaftlich ausgerichteten Leibniz-Einrichtungen an dem Netzwerk beteiligt.

Auf dem Gebiet der Materialwissenschaften an der Schnittstelle zwischen Naturwissenschaften und Lebenswissenschaften sowie Umweltwissenschaften könnten sowohl das DWI als auch das IPHT das Profil der Leibniz-Gemeinschaft stärken. Das DWI an der RWTH Aachen entwickelt neue Verfahren und Methoden für die Herstellung innovativer Materialien, die wie bisher nur lebende Organismen zur Selbstorganisation, programmierten Strukturbildung, Schaltbarkeit von Struktur und Eigenschaften, Erkennung, Erinnerung, Reparatur, Selbstbeweglichkeit oder Steuerung biologischer Reaktionen von Zellen und lebendem Gewebe fähig sind. Anwendungsgebiete solcher Entwicklungen finden sich unter anderem in der Medizin.

Das Institut für Photonische Technologien Jena erforscht die wissenschaftlichen Grundlagen für photonische Verfahren und Systeme höchster Sensitivität, Effizienz und Auflösung und entwickelt daraus maßgeschneiderte Lösungen für Anwendungsfelder in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit, Energie und Umwelt. Die aus der Forschung gewonnenen Erkenntnisse werden in Verfahren, instrumentelle Konzepte und Labormuster umgesetzt. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://www.gwk-bonn.de
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